Gewordene Kultur im Stift Melk

Barocktage und Sommerspiele mit ortsbezogenen Höhepunkten

St.Pölten (NLK) - Mit der "Heiligen Johanna" von G.B. Shaw und einem besonders hochkarätigen Programm der Internationalen Barocktage setzt das Stift Melk seine kulturellen Bemühungen fort. Alle künstlerischen Darbietungen haben deutlichen Bezug zum Ort Geschehens, wie es der Tradition des Hauses entspricht. "Schon seit jeher gab es im Stift Melk ein Miteinander von Kultur und Kultus, die Kultur hat hier einen deutlichen spirituellen Hintergrund. Die hier seit Jahrhunderten tätigen Musiker und Wissenschafter, das Stiftsgymnasium mit seinem kulturellen Programm, die Kirchenmusik, alles das ist kennzeichnend für das Stift." Damit begründet der Abt des Stiftes, Burkhart Ellegast, das fortwährende Kulturgeschehen im Stift, das in Zusammenarbeit mit der Stadt Melk organisiert wird.

Die Melker Sommerspiele haben sich für heuer "Die Heilige Johanna", eine "Chronik in sechs Szenen" samt Epilog von G.B. Shaw vorgenommen. Die Regie führt der Büchel-Schüler Alexander Hauer, selbst Absolvent des Stiftsgymnasiums, der einen jungen, frischen Zug in das Theatergeschehen bringen will. Ein namhaftes Schauspielerensemble wird aufgeboten, darunter Katharina Stemberger und Ronald Seboth. Gespielt wird von 10. Juli bis 14. August, heuer auch an den Donnerstagen. Dem leichten Besucherschwund der letzten Jahre will man mit Qualität Einhalt gebieten.

Die Internationalen Barocktage vom 21. bis 24. Mai befassen sich heuer mit Werken von Palestrina, Lassus, Allegri und deren barocken Zeitgenossen. Johann Sebastian Bach im Wandel der Zeiten wird im Eröffnungskonzert von Stefan Vladar und Wolfgang Glüxam dokumentiert - durch die Interpretation der Goldberg-Variationen auf Cembalo und danach auf einem modernen Klavier. Der zum drittenmal durchgeführte Johann Heinrich Schmelzer-Wettbewerb rundet das vielseitige Angebot ab.

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