Journalismus - Wege, Risken, Grenzen der Sicherheit

VI. Wachauer Journalistentage in Dürnstein

St.Pölten (NLK) - Zum Generalthema "Journalismus - Wege, Risken, Grenzen der Sicherheit" finden die VI. Wachauer Journalistentage vom 13. bis 16. Mai im Stift Dürnstein statt. Der Veranstalter, das Friedrich Funder-Institut (FFI), erwartet rund 70 Jungjournalisten aus Österreich und Ostmitteleuropa sowie prominente heimische Medienvertreter zum Gedankenaustausch.

"Als wir im vergangenen September die VI. Wachauer Journalistentage zu planen begonnen haben, konnten wir noch nicht ahnen, wie entsetzlich aktuell die Thematik ‚Journalismus und Sicherheit‘ in all ihren Facetten werden würde", erklärt FFI-Präsident Gerald Freihofner. Zum Einstieg in die Tagung wird Außenminister a.D. Dr. Alois Mock mit seinem Statement "Sicherheitsbewußtsein schaffen - eine journalistische Herausforderung" einen breiten Bogen über die Problematik spannen. Der ORF-Korrespondent in Bonn/Berlin, Dr. Paul Schulmeister, wird unter dem Thema "Medien und Sicherheit: Reden und Schweigen" das zweite Eröffnungsreferat halten. Auch Hausherr Propst Mag. Maximilian Fürnsinn setzt sich in seiner Predigt mit dem "Beitrag der Medien für eine neue europäische Friedensordnung" auseinander.

Direkt vom Rande des Kriegsschauplatzes Kosovo reist der ORF-Südosteuropa-Korrespondent Friedrich Orter an und wird in Dürnstein seine Erlebnisse und Überlegungen zum Thema "Kriegsberichterstattung und Medienfreiheit" präsentieren.

In vier Arbeitskreisen werden einzelne Sicherheits-Aspekte intensiv besprochen:

Fragen der journalistischen Existenzsicherung: Schutzlos ausgeliefert? (Impulsreferat Claus Reitan, Chefredakteur "Tiroler Tageszeitung")

Der Journalist und seine persönliche Sicherheit: Im Visier von Politruks, Schreibtischtätern und Scharfschützen

Massenmedien in der Demokratie: Kontrollore ohne Kontrolle? (Impulsreferat Dr. Hubert Feichtlbauer, Katholischer Publizist)

Berichterstattung über Sicherheit in Europa: Himmelhochjauchzend -zu Tode betrübt (Impulsreferat Dr. Christoph Kotanko, stellvertretender Chefredakteur "Kurier")

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