Schadstoffe in Wohnungen lösen möglicherweise Gefährdung aus

Votruba: Belastungen unbedingt genau beachten

St.Pölten (NLK) - Eine gute Wärmedämmung in Wohnungen und zum Beispiel die gleichzeitige Verwendung von Holzschutzmitteln, wie sie etwa in Farben und Lacken enthalten sind, führen möglicherweise zu Beeinträchtigungen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder Schleimhautreizungen der Augen und der Atemwege, mahnte heute Landesrätin Traude Votruba. "Innenräume, die mit diesen Stoffen behandelt wurden, sind daher möglichst zu meiden, da hohe Konzentrationen nach Ansicht von Experten vor allem bei Kindern, kranken und älteren Menschen Allergien auslösen könnten."

Andere Schadstoffbelastungen von Innenräumen wiederum sind zumindest durch Befeuchtungseinrichtungen zu bekämpfen, und Wohnungen sollten häufig gelüftet werden. So könnten zum Beispiel Belastungen durch Hausstaub - Abrieb von Teppichen, Lebensmittelreste, menschliche und tierische Ausscheidungen, Schuppen, Milben, Schimmelpilze, Bakterien und Pollen - bei geringer Lüftung und der vermehrten Ausstattung mit textiler Einrichtung Asthma zur Folge haben. Für Schadstoffe wie Asbest, Formaldehyd, Hausstaub, Holzschutzmittel, Insektenschutz, Kohlenmonoxid, Lösungsmittel und auch Radon gelten also jeweils unterschiedliche Normen und Hinweise auf ihren Einsatz oder überhaupt auf ihre Nicht-Verwendung, die aber unbedingt beachtet werden sollten, da sich sonst die Bewohner eventuell einer gesundheitsgefährdenden Belastung aussetzen würden. Eine Belastung durch Schadstoffe in Innenräumen gilt nämlich als eine der Ursachen für Atemwegserkrankungen in Industrieländern. Selbst wenn sich nur wenig Schadstoffe in diesen Innenräumen befinden, ist die Belastung dennoch nicht unbeträchtlich, da Frau und Herr Österreicher in Innenräumen rund 70 bis 90 Prozent ihres Lebens verbringen. Im Zweifel gilt jedenfalls immer: Bei all diesen Produkten sind zuerst einmal die Gebrauchsanweisungen genauestens durchzulesen.

Eine Informationsbroschüre über "Schadstoffe in Innenräumen" ist nicht nur unter der Telefonnummer 01/71172-4700 kostenlos erhältlich, sondern jetzt auch in der Konsumentenschutzabteilung des Landes Niederösterreich, 02742/200-5264, zu haben. Damit das Gesundheitsrisiko bei Schadstoffen durch einfache Maßnahmen deutlich reduziert werden kann.

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