Probleme und wirtschaftliche Entwicklung einer Grenzregion

Pröll und Van der Pas im Waldviertel

St. Pölten (OTS) - Die Probleme der Grenzregion Waldviertel und ihre wirtschaftliche Entwicklung standen heute im Mittelpunkt des Besuches von EU-Generaldirektor Nikolaus Van der Pas, zuständig für die Erweiterung der Union, und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in Gmünd und Zwettl. "Um unsere Vorstellungen den EU-Verhandlern näherzubringen, müssen wir ihnen unsere Situation vor Augen führen", betonte Pröll. Man müsse Brüssel rechtzeitig auf die Sorgen der Grenzregionen aufmerksam machen. Nur so könne man richtige und zukunftsweisende Schritte setzen. Generaldirektor Van der Pas meinte, daß man sich innerhalb der EU bemühe, die Ängste der Bevölkerung in Hinblick auf eine EU-Osterweiterung abzubauen. Mit Hilfe von regionalen Förderungen könne man Anpassungsschwierigkeiten überwinden. Wann die Reformländer der EU beitreten, könne er noch nicht sagen. ****

Erste Station des gemeinsamen Besuches war der grenzüberschreitende Wirtschaftspark Gmünd/Ceske Velenice, der mit Hilfe der EU aus Ziel 5b-Mitteln, dem Bund und dem Land finanziert wurde, ist der erste seiner Art in Europa. 500 Arbeitsplätze wurden seit seiner Eröffnung 1996 in Tschechien und Österreich geschaffen. Bis Jahresende sollen zehn Betriebe angesiedelt sein. Auch das angeschlossene Gründerzentrum ist ausgelastet. In Gmünd wurde Van der Pas auch die Telekommunikationstechnik ADSL (Asymmetrik Digital Subscriber Lines) vorgeführt, eine Breitbandübertragung über das Telefonnetz. Auf diese Weise kann man das Internet noch schneller nützen. Das Waldviertel wurde damit "Telematik-Musterregion". Eine weitere postitive Initiative, die mit einer Ziel 5b-Förderung realisiert wurde, ist der Waldlandhof in Oberwaltenreith bei Zwettl. Mit Unterstützung des Waldviertel-Managements wurden dort für rund 1.000 Bauern bessere Einkommenschancen erreicht. Die Bauern produzieren alternative und innovative Produkte. Größte Erfolge sind beispielsweise die Mariendistel (für die Leber) oder Johanniskrautprodukte (gegen Depressionen).

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