AK Wien: Rechnungsabschluß 1998 belegt sparsame Gebarung (6)

Fast 90 Prozent der Ausgaben kamen direkt den Mitgliedern zugute

Wien (OTS) – 1998 kamen fast 90 Prozent der gesamten Aufwendungen der AK Wien direkt den Wiener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zugute, betonte AK Direktor Josef Cerny in seinem Bericht über den Rechnungsabschluß an die 128. Vollversammlung der AK Wien. Weiters konnten erhebliche Einsparungen erzielt werden, ohne die Leistungen für die Mitglieder zu beschränken. Daß der Rechnungsabschluß ordnungsgemäß erstellt wurde, ist von unabhängigen Wirtschaftsprüfern uneingeschränkt bestätigt worden.****

Die Bilanz für 1998 zeigt deutlich das Ausmaß der Leistungen der AK Wien für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Leistungen im Einzelnen: 234,2 Millionen Schilling im Kultur- und Bildungsbereich, 185,6 Millionen Schilling im Rechts- und Sozialbereich, 155,8 Millionen Schilling im Bereich Wirtschaft, Umwelt- und Konsumentenschutz, 117,6 Millionen für Information, Öffentlichkeitsarbeit und kokumentation, 19,1 Millionen für die Fachausschüsse und 129,6 Millionen Schilling für Zuwendungen, Unterstützung und Betreuung (Zuschüsse für Wohnbaudarlehen, Lehrlingsbeihilfen, Stipendien). So finanzierte die AK Wien im vergangenen Jahr etwa 503 Aus- und Weiterbildungskurse, die von
rund 8.200 Wiener ArbeitnehmerInnen besucht wurden. Im Bereich des Arbeitsrechts wurden rund 40.000 Beratungen durchgeführt und ca
400 Millionen Schilling an Ansprüchen für die ArbeitnehmerInnen durchgesetzt.

Vergleicht man den Rechnungsabschluß mit dem Voranschlag 1998, ergeben sich Einsparungen in der Höhe von 28,9 Millionen
Schilling.

Als besonders erfreulich bezeichnete Direktor Cerny die Tatsache, daß diese Einsparungen erzielt werden konnten, ohne die Leistungen für die Mitglieder einschränken zu müssen. So lag der Sachaufwand mit 264 Millionen Schilling um 5,2 Prozent unter dem Voranschlag. Einsparungen gibt es auch beim Betriebs- und Verwaltungsaufwand. Hier lagen die tatsächlichen Ausgaben um 2,4 Prozent unter dem Voranschlag. Auch beim Personalaufwand wurde der budgetierte
Rahmen unterschritten.

Abschließend hob Direktor Cerny hervor, daß die Kosten für die Selbstverwaltung mit 8,2 Millionen Schilling nur etwa 0,8 Prozent der Gesamtausgaben ausmachen.

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