Edler: Keine "Hatz" gegen Exekutive durch Pauschalverurteilungen

Polizei machte Wien zur sichersten Großstadt der Welt

Wien (FSG). Der Tod des nigerianischen Schubhäftlings Markus Omofuma ist restlos aufzuklären, "eine ‘Hatz’ gegen die Exekutive, insbesonders gegen die Wiener Polizei wird aber strikt abgelehnt", stellte der Wiener Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB, Abgeordneter zum Nationalrat, Josef Edler, fest.++++

"So tragisch die Zusammenhänge mit dem Tod von Markus O. sind, so unangebracht sind die Pauschalangriffe gegen die Exekutive, besonders gegen die Wiener Polizei. Die unqualifizierten
Wortspenden und Angriffe gegen die Wiener Polizei kommen gerade
von jenen, die immer wieder mehr Sicherheit einfordern. Die Wiener FSG kann diese Pauschalangriffe gegen die Wiener Polizei wegen
eines Einzelfalles, so tragisch er auch sein mag, nicht zur
Kenntnis nehmen", sagte der Wiener FSG-Vorsitzende Josef Edler. Es dürfe nicht sein, dass durch Pauschalverurteilungen die gesamte Wiener Polizei in Misskredit gebracht werde. Edler verwies in
diesem Zusammenhang auf die hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Wiener Polizei und der Wiener Stadtregierung und betonte, dass Wien nicht zufällig die "sicherste Großstadt der Welt" ist.

Ja zur Aufklärung - nein zur Polizei-"Hatz"

Selbstverständlich sei eine restlose Aufklärung der tragischen Ereignisse, die zum Tod des nigerianischen Schubhäftlings Markus Omofuma führten, erforderlich, sagte Edler und forderte, dass der Vorfall zum Anlass genommen werden müsse, gemeinsam bessere Strukturen zu schaffen. Die bisher gute Arbeit der Exekutive und
der Wiener Polizei dürfe aber deshalb nicht durch unangebrachte Wortspenden beschmutzt werden. Edler abschließend: "Die Wiener FSG steht voll hinter Innenminister Schlögl und wird nicht zur
Kenntnis nehmen, dass durch Pauschalverurteilungen die Wiener Polizei schlecht gemacht wird." (ew)

FSG, 10. Mai 1999 Nr. 27

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