Tausende Firmen aus aller Welt beim EUROPARTENARIAT AUSTRIA 1999

EU-Kooperationsbörse unterstützt Österreichs Exportbemühungen - Wirtschaftskammer Österreich erzielt Rekordbeteiligung

Wien (PWK) - 450 österreichische Klein- und Mittelbetriebe führen am 10. und 11. Mai beim "Europartenariat Austria 1999" am Wiener Messegelände mit rund 2.500 ausländischen Firmen etwa 20.000 Einzelgespräche zur Anbahnung internationaler Kooperationen. Wegen des großen Andrangs wurden für zahlreiche weitere österreichische Firmen ebenfalls Termine mit ausländischen Interessenten vorbereitet. Darüber hinaus nehmen erstmals bei einer solchen EU-Kooperationsbörse auch 120 Firmen aus mittel- und osteuropäischen Ländern teil. "Das Europartenariat Austria 1999 ist damit das bislang bedeutendste Außenhandelsmeeting in Österreich", berichtete der Vorsitzende des Europartenariat-Lenkungsausschusses, WKÖ-Vizepräsident Rene Alfons Haiden, bei der Auftakt-Pressekonferenz im Messe Congress Center. ****

Gleichzeitig sei dies die größte Einzelveranstaltung, die jemals von der Wirtschaftskammer-Organisation vorbereitet wurde, erklärte der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Leopold Maderthaner. "Wir haben uns mit unserer Außenwirtschaftsorganisation und ihren zahlreichen Büros in aller Welt seit langem der internationalen Kooperation verschrieben und daher auch gerne die Herausforderung der Organisation dieser bedeutenden EU-Partnerbörse angenommen."

Ziel des Europartenariats ist die Zusammenarbeit von Klein- und Mittelbetrieben (KMU) über die heimischen Grenzen hinaus. "Da die österreichische Wirtschaft zu einem Großteil aus KMUs besteht und der Export Österreichs Wohlstandsmotor Nummer eins ist, kommt dieser Veranstaltung für ganz Österreich besondere Bedeutung zu", so Maderthaner.

Das Europartenariat, das von der Europäischen Kommission initiiert wurde, findet in Österreich zum ersten Mal statt. Seit 1988 hat es sich aber in Ländern wie Deutschland, Italien, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Spanien, etc. bereits bestens bewährt. "Hier gilt zweifellos das Motto 'Mit Kontakten zu Kontrakten'", betonte Rene Alfons Haiden und wies darauf hin, daß im Durchschnitt der bisherigen Europartenariate rund 38 Prozent der Geschäftsgespräche zu konkreten Kooperationsverträgen mit in- und ausländischen Partnern führten. Anders als bei Messen kommen die Gesprächspartner bei dieser Kontaktbörse nicht nur zufällig beim Stand vorbei, sondern haben fixe Rendezvous-Vereinbarungen.

Besonders erfreulich ist für Österreich die erstmalige Veranstaltung eines Phare-Partenariats mit 120 Ausstellerfirmen aus sechs mittel- und osteuropäischen Staaten (Tschechien, Ungarn, Slowakei, Slowenien, Rumänien, Bulgarien), das in das Europartenariat Austria integriert wurde. "Mit Osteuropa unterhält Österreich traditionell gute wirtschaftliche und politische Beziehungen und durch diese Teilnahme wird die Rolle Österreichs als Drehscheibe im Herzen Europas unterstrichen", sagte WKÖ-Präsident Maderthaner. Gerade in diesen Tagen wird uns im Kosovo in tragischer Weise vor Augen geführt, wie wichtig eine verstärkte wirtschaftliche Kooperation in Europa ist, um damit die Basis für eine fortschreitende politische und soziale Integration zu schaffen.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Tel. 01/50105 DW 4547

DDr. Georg Schramel

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK