Eigenverantwortlicher betrieblicher Umweltschutz auf Hochtouren!

Steigende Bedeutung der Umweltmanager in den Betrieben - 1. Umweltmanagertag in der Wirtschaftskammer Österreich

PWK - Der jüngste Umweltmanagertag in der Wirtschaftskammer Österreich hat es wieder einmal bewiesen: Eigenverantwortlicher, betrieblicher Umweltschutz ist in die Philosophie vieler Unternehmen ebenso integriert wie betriebswirtschaftliche und marktwirtschaftliche Überlegungen. Der Schutz von Boden, Wasser und Luft ist bei allen betrieblichen Veränderungen ein zunehmend wichtiger Faktor, der in alle Entscheidungen mit einfließt. ****

Umweltmanager sind Abfallbeauftragte, die ihre Aufgabe, den Schutz der Umwelt, sehr weitreichend sehen. Vom Einkauf des Rohstoffs bis zur Entsorgung des Abfalls werden alle Prozesse auf ihre Umweltverträglichkeit geprüft und eventuell notwendige Verbesserungen vorgenommen. Die momentan aktuellen Umweltmanagementsysteme wie EMAS (eco management and audit scheme), ISO 14001, responsible care (Umweltmanagementsystem der Chemischen Industrie) usw. zielen auf eine Verbesserung der Produktionsabläufe im Sinne des Umweltschutzes ab. So manches Unternehmen ist bei dieser Kontrolle schon auf Schwachstellen im Produktionsablauf gestoßen, die nicht nur mit dem Umweltschutz in Zusammenhang standen.

Dies konnte auch Daniela Jäger-Bergaus (Borealis AG), eine Teilnehmerin des Umweltmanagertages bestätigen: "Durch die interne Kontrolle aus ökologischen Gesichtpunkten ist die gesamte rechtliche Sicherheit, sprich die Gesetzeskonformität der Produktionsabläufe, gestiegen. Die Risiken bei eventuell auftretenden Störfällen wurden minimiert und längerfristig wurde auch eine Kostenminimierung durch das Ausschalten von Doppelgleisigkeiten im Produktionsablauf und die Verringerung der Entsorgungskosten erreicht."

Das Engagement und die Motivation, weiter an einer Optimierung des betrieblichen Umweltschutzes zu arbeiten, ist nach einer Umfrage am Umweltmanagertag sehr hoch. 92% der Befragten geben an, an der Umsetzung weiterer Verbesserungen zu arbeiten. Was den Betrieben und den Umweltmanagern aber nach wie vor zu schaffen macht, ist die Fülle und Unklarheit der Umweltgesetzgebung. In diesem Zusammenhang erwähnte der Umweltsprecher der Industrie, Dr. Hannes Margreiter (Biochemie Kundl), die Notwendigkeit der frühzeitigen Einbindung der Interessensvertretungen und der Unternehmen in die Begutachtung von Gesetzesentwürfen. Er sieht aber noch einen großen Bedarf an einer Gesinnungsänderung der Behörden.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Andrea Stockinger
Tel: 50105/DW 4196

Abteilung für Umweltpolitik

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/ECO MANAGEMENT A