Karl Habsburg zur Pressestunde: Voggenhuber's teurer Spaß

Wien (OTS) - Als wenig seriös sieht Europaparlamentarier Karl Habsburg die Argumentation von Johannes Voggenhuber zur Neutralität in der heutigen Pressestunde. "Wer so wie Voggenhuber an der Neutralität festhält, muß so ehrlich sein und dazusagen, daß sie nach dem Vorbild der Schweiz eingerichtet wurde. Das heißt aber:
Ausrüstung des Bundesheeres", so Habsburg, der selbst Milizoffizier im Bundesheer ist. Es sei unehrlich der Bevölkerung gegenüber, von Neutralität zu sprechen, gleichzeitig das Geld dafür aber zu verweigern. So müßte das Heeresbudget verdreifacht werden, würde man die Neutralität, so wie sie im Gesetz steht, verwirklichen. Die Einbindung Österreichs in eine europäisches Sicherheitssystem könnte dagegen wesentlich kostengünstiger durchgeführt werden.

Den vertriebenen Kosovaren nutze die österreichische Neutralität jedenfalls gar nichts.

"Für mich", so Karl Habsburg, der als Spitzenkandidat der CSA am 13. Juni bei den Wahlen zum Europäischen Parlament antritt, "ist die Europäische Union in erster Line eine Sicherheitsgemeinschaft." Der Beitritt zu WEU und Nato (also vorhandene Struktur) sei deshalb nur logisch. Die WEU müsse zum Sicherheitspfeiler der EU ausgebaut werden.

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