Hilfeschrei aus Tschechien: Bürgerinitiativen bitten um finanzielle Hilfe gegen Temelin

Schimaneks Vorstoß in dieser Richtung von Pröll und Höger abgelehnt!

St. Pölten (OTS) - Wie recht der niederösterreichische FP-Landesparteiobmann Hans Jörg Schimanek mit seiner seit Jahren geforderten finanziellen Hilfestellung für Anti-Atom-Bürgerinitiativen in Tschechien und der Slowakei hat, beweist jetzt ein Schreiben der Budweiser BIU-Bürgerinitiative Umweltschutz und des Centrum ENERGIE. Die beiden Anti-Atom-Bewegungen ersuchen darin Schimanek um finanzielle Unterstützung, weil sie in ihrem Kampf gegen das Kernkraftwerk Temelin ausschließlich auf Spenden und Gelder aus den Nachbarländern angewiesen seien. Dazu der FP-Chef: "Ich habe das mehrmals in Sitzungen der Landesregierung beantragt, wurde aber immer wieder von Pröll, Höger und Co. niedergestimmt!"

Bereits im Jahre 1993 sei er, Schimanek, als "frischgebackener" Landesrat davon überzeugt gewesen, daß die "Tschechische Atomfrage" am raschesten innerstaatlich zu lösen wäre. Der freiheitliche Politiker damals: "Wir müssen den Anti-Atom-Bewegungen mit Geld- und Sachspenden unter die Arme greifen, damit sich diese Bürgerinitiativen zu mächtigen, landesumfassenden Bewegungen entwickeln können. Dafür wird eine kräftige Finanzhilfe aus Österreich unabdingbar sein!"

Nach Angaben der BI Umweltschutz und des Centrum ENERGIE sei die tschechische Bevölkerung mittlerweile zu 53 Prozent gegen die Fertigstellung Temelins eingestellt. Aber auch innerhalb der Regierung soll sich in letzter Zeit eine sehr große Skepsis gegenüber diesem Projekt eingestellt haben. "Dieser Brief ist ein nicht zu überhörender Hilfeschrei, wir dürfen nicht länger eine finanzielle Unterstützung verwehren", so Schimanek an die Adresse von Landeshauptmann Pröll. "Nur zu sagen "so nicht, liebe Nachbarn", dient der Sache nicht!"

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