Landesfeuerwehrtag 1999 mit Landesrat Blochberger in Tulln

Florianiplakette in Silber für LHstv. Höger

- (nlk) - Beim Florianiempfang im Rahmen des Landesfeuerwehrtages 1999 heute in Tulln erhielt LHstv. Ernst Höger die Florianiplakette des NÖ-Landesfeuerwehrverbandes in Silber für seine langjährige verdienstvolle Tätigkeit für das Feuerwehrwesen in Niederösterreich.

Höger sagte in seiner Dankesrede, der Einsatz der freiwilligen Feuerwehren komme aus dem Herzen. Sie seien bereit, für andere da zu sein, mehr zu geben als üblich, Zeit einzubringen und zur Finanzierung selbst beizutragen. Entscheidend sei dieser Geist, sich einzubringen, und das Bewußtsein geforderter Menschlichkeit. Wer Zeit zur Verfügung stelle, stelle einen Teil seines Lebens zur Verfügung. Den Dank an die Feuerwehrleute verbinde er mit Respekt vor deren großartiger Leistung, so Höger abschließend.

Weiters erhielten Abg. zum NÖ-Landtag a.D. Bürgermeister Franz Rupp, Verband NÖ-Gemeindevertreter der ÖVP, die Florianiplakette in Silber und Landesgendarmeriekommandant Brigadier Gerhard Schmid das Verdienstkreuz des NÖ-Feuerwehrverbandes.

Landesrat Blochberger eröffnete im Anschluß daran das nach der Schiele-Ausstellung im Minaritenkloster neugestaltete Feuerwehrmuseum und bezeichnete die 50.000 Einsätze und 600.000 freiwilligen Stunden der niederösterreichischen Feuerwehr 1998 als großartiges Zeichen gelebter Nächstenliebe. Mit dem jugendgerecht aufgebauten Feuerwehrmuseum habe man eine große Chance genutzt. Er hoffe, so Blochberger, daß die Jugend dadurch animiert werde, zur Feuerwehr zu gehen.

Der Landesfeuerwehrtag stand unter dem Motto "Freiwillig und doch professionell in das Jahr 2000" und brachte neben einem Ausblick in die Zukunft mit dem Ausbau der Landeswarnzentrale und der Rüstlöschfahrzeugaktion mit 56 Fahrzeugen bis zum Jahr 2001 auch einen Rückblick auf die Einsatzdaten 1998. Über 1.700 NÖ-freiwillige Feuerwehren mit mehr als 86.600 Mitgliedern und damit einem Bevölkerungsanteil von ca. sechs Prozent in Niederösterreich habe 430 Mill. S aufgebracht. Es kam zu 7.200 Brandeinsätzen, 1.300 Menschenrettungseinsätzen und 33.500 technischen Einsätzen. Eingesetzt waren dabei 280.000 Feuerwehrmitglieder, jährlich treten 3.000 junge Menschen in die freiwilligen und Betriebsfeuerwehren ein.

(Schluß)

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