Neuer Markt für Betriebsübergaben im Internet

JW-Bundesgeschäftsführer Helmel: Rasche und konzentrierte Verfahren gerade auch bei Übergaben notwendig

PWK - "Wir wollen mit unserer österreichweiten Nachfolgebörse einen neuen Markt für Betriebsübergaben schaffen. Schließlich nimmt die Zahl der Betriebsübergaben in der Familie klar ab", erklärt Alfons H. Helmel, Bundesgeschäftsführer der Jungen Wirtschaft und Leiter des Gründerservice Österreich, anläßlich einer Veranstaltung zum Thema Betriebsnachfolge im WIFI Wien, bei der die Nachfolgebörse der Jungen Wirtschaft im Internet erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die Nachfolgebörse soll potentielle Betriebsnachfolger mit übergabebereiten Unternehmern zusammenbringen ****

Alle Interessierten können nun unter der Internet-Adresse www.nachfolgeboerse.at nach für sie interessanten Unternehmen suchen bzw. ihr eigenes Unternehmen inserieren. Da jeder Teilnehmer mit einem Kennwort und einer User-Identifikation ausgestattet wird, kann auf Wunsch die Anonymität gewahrt werden. Auch Personen ohne Internet-Zugang können an der Nachfolgebörse teilnehmen. Unter einer Servicenummer können die entsprechenden Daten bekanntgegeben werden, die von den Experten der Nachfolgebörse dann in die Internet-Börse eingegeben werden. Bei Rückmeldungen auf das elektronische Inserat wird der Inserent brieflich kontaktiert.

"Die enorme Nachfrage nach diesem einzigartigen Service-Angebot der

Wirtschaftskammer wurde bereits in der Probephase vor dem gestrigen Start deutlich", berichtet JW-Bundesgeschäftsführer Alfons H. Helmel, "wir verzeichnen seit März 13.000 Zugriffe, davon waren über 600 ganz konkrete Inserate." Begleitend zum neuen Service-Angebot im Internet hat die Wirtschaftskammer ihr Beratungs- und Informationsangebot für Übernahmen im Rahmen des neuen Gründerservice ausgebaut.

Bis zum Jahr 2007 stehen in Österreich rund 51.400 Unternehmer zur Übergabe an, weil ihre Besitzer in Pension gehen. An den übergabereifen Unternehmen hängen nach aktuellen Berechnungen bis zu 430.000 Arbeitsplätze. "Die Rahmenbedingungen für Übergaben müssen nach der Streichung der betrieblichen Erbschafts- und Schenkungssteuern noch weiter verbessert werden. Behördliche Verfahren müssen gerade bei Übergaben rasch und konzentriert abgewickelt werden, um den Betrieb nicht zu gefährden. Auch die Kreditsteuer muß bei der Kreditübernahme im Rahmen einer Betriebsübergabe fallen", fordert Helmel.

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