"Enormes Beschäftigungspotential des Tourismus in Europa"

3 Mio neue Arbeitsplätze in den nächsten zehn Jahren - Kröll: Qualität im Tourismus bedeutet Arbeitsplätze

PWK - Der Tourismus in Europa hat nach Ansicht der Europäischen Kommission ein enormes Beschäftigungspotential. In einer dieser Tage veröffentlichten Stellungnahme kommt die Kommission zum Schluß, daß sich die Zahl der Beschäftigten im Fremdenverkehr von gegenwärtig 9 Millionen durch einen richtigen Maßnahmenmix um weitere 2,2 bis 3,3 Millionen bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts erhöhen ließe. Soll der maximale Zuwachs von 3,3 Millionen Arbeitsplätzen erreicht werden, müsse für ein positives Investitionsklima gesorgt werden, heißt es in der Mitteilung, welche die Empfehlungen der High Level Group für Tourismus und Beschäftigung vom Oktober 1998 unterstützt. ****

"Österreich nimmt hinsichtlich der Beschäftigungszahlen im Tourismus durchaus eine Vorreiterrolle ein", betont in diesem Zusammenhang der Obmann der Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft, Komm.Rat Hansjörg Kröll. Die anhaltend hohen Investitionen haben in den vergangenen Jahren zu einer durchgehenden Qualitätssteigerung des touristischen Angebots geführt. Dies schlägt sich in zunehmenden Beschäftigungszahlen nieder. "Damit ist der Tourismus", so Kröll, "eine der wenigen Branchen, die Jahr für Jahr neue Mitarbeiter einstellen. In den letzten zehn Jahren stieg die Zahl der Beschäftigten um rund 23.000 auf 163.322 Personen. Um auf diesem Wege weiterhin erfolgreich sein zu können, bedarf es allerdings weiterer Verbesserungen der Rahmenbedingungen", unterstützt Kröll die Argumentation des EU-Berichts.

Soll das Potential voll ausgeschöpft werden, ist nach Ansicht der EU-Kommission auf allen Ebenen mehr Koordination und eine bessere Nutzung von Synergieeffekten gefragt, heißt es weiter. Die EU leiste bereits jetzt mit einer Vielzahl von Programmen und Initiativen (z.B. Strukturfonds, Programm für nachhaltige Entwicklung, Fünftes Forschungsrahmenprogramm u.a.m.) einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Tourismussektors. In finanzieller Hinsicht werde dieser Beitrag vor allem bei den Strukturfonds sichtbar. So wurden im Zeitraum 1994-1999 über den EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) Fördermittel von 4,7 Milliarden Euro bereitgestellt.

Der beschäftigungspolitische Beitrag des Tourismus müsse auch im Zusammenhang mit der uneingeschränkten Reisefreiheit gesehen werden, die die Unionsbürger innerhalb der EU genießen. Der Euro eröffne zusätzliche Möglichkeiten und eine größere Preistransparenz.

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