Enquete Fitness-Programm für das Weinviertel

Pröll: Im Bestfall 3 Milliarden für Grenzregionen

St.Pölten (NLK) - In Zistersdorf fand heute eine vom Club NÖ organisierte Enquete "Fitness-Programm für das Weinviertel" statt, bei der Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll seine tiefe Überzeugung äußerte, daß Niederösterreich eine der zukunftsträchtigsten Perspektiven in Europa habe. Die Zeit des Eisernen Vorhanges sei zwar eine bittere Erfahrung, aber auch ein intensives Training für harte Arbeit gewesen. Durch den EU-Beitritt seien auch Sorgen ins Haus gekommen, die Tatsache, daß der Ostflügel des Hauses Europa renoviert werden müsse, bringe auch Chancen mit sich. Die damit verbundenen Sorgen seien ihm in jedem Fall viel lieber als jene zur Zeit des Eisernen Vorhanges.

Das NÖ Fitness-Programm stelle für die nächsten fünf Jahre jährlich 200 Millionen Schilling als Förderpalette zur Verfügung, inklusive der Kofinanzierung von Bund und EU seien im Optimalfall in diesem Zeitraum 3 Milliarden Schilling für die Grenzregionen lukrierbar. Daß für die Regionalförderung nun mehr Geld zur Verfügung stehe als ursprünglich erwartet, sei auch auf den Lobbyismus im Rahmen der NÖ Außenpolitik in Brüssel zurückzuführen.

Mit dem Fitness-Programm und seinen drei Schwerpunkten Verkehrsinfrastruktur, Impulsprojekte sowie Kommunikation und grenzüberschreitende Projekte werde Niederösterreich, so zeigte sich Pröll überzeugt, in den nächsten Jahren zu einem der attraktivsten Investitionsstandorte in Europa, der die Garantie sozialer und politischer Stabilität, die Vorteile der EU und einen sich öffnenden Markt von 400 Millionen Menschen direkt vor der Haustüre vereine. Vordergründigen populistischen Äußerungen müsse man entgegentreten und die Ängste und Befürchtungen durch logische handfeste Argumentation abbauen. Das wichtigste an Ressourcen für die Umsetzung des Programmes seien die Menschen, ihr Optimismus, ihr Ideenreichtum und ihre Tatkraft, so der Landeshauptmann abschließend.

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