Umweltpreis für die umweltberatung Waldviertel

Rent an Ent erhielt Henry Ford Conservation Award

St.Pölten (NLK) - Am 4. Mai überreichte Umweltminister Dr. Martin Bartenstein in Wien den Henry Ford Conservation Award 1999, einen der renommiertesten Umweltpreise Europas, an "die umweltberatung" Waldviertel. Unter 106 eingereichten Projekten wurden Frieda und Fridolin, das indische Laufentenpaar mit Heißhunger auf Nacktschnecken, als Gesamtsieger ausgezeichnet.

Das Projekt "Rent an Ent" ist eine Idee von Umweltberaterin Elisabeth Koppensteiner, die mit einer kleinen Entenzucht begann und diese Form natürlicher Schädlingsbekämpfung zu einem großen Hit entwickelte. Das enorme Medienecho führte zu hunderten Anfragen aus ganz Österreich und Deutschland. Mittlerweile haben sich viele Züchter angeschlossen, sodaß man nun über ein gutes Kontaktnetz verfügt (Informationen bei der "umweltberatung" Waldviertel unter der Telefonnummer 02822/53768).

Der Henry Ford Conservation Award ist ein neuer Meilenstein für das Projekt. Frieda und Fridolin sind dabei auch Sympathieträger für eine Gartenbewirtschaftung ohne Gifte und chemische Hilfsmittel. Koppensteiner: "In 90 Prozent der Gärten werden regelmäßig chemische Pflanzenschutzmittel gegen Schädlinge und Krankheiten verwendet. Im Durchschnitt nehmen die HobbygärtnerInnen etwa die dreifache Dosis, Spitzenwerte liegen beim 50fachen der empfohlenen Menge und gefährden damit Boden, Grundwasser und vor allem die eigene Gesundheit."

Als nationales Siegerprojekt wird das Laufentenpaar Österreich bei der internationalen Ausscheidung des Henry Ford Conservation Award am 14. Juni in Aachen vertreten.

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