NÖ Landesdienst: Keine Scientology-Fragebögen für Bewerber

Pitzinger: Präventionsarbeit und Aufklärung

St.Pölten (NLK) - "Bewerber für den NÖ Landesdienst müssen sich nicht outen, ob sie Mitglied bei Scientology sind", betonte heute der Sektenbeauftragte des Landes, Peter Pitzinger. Scientology sei in Österreich zwar keine anerkannte Kirche oder religiöse Bekenntnisgemeinschaft, aber auch nicht verboten. Die Landesstelle für Sektenfragen bemühe sich aber laufend, zu informieren und Präventionsarbeit zu leisten.

"Die Lehren von Scientology sind eine sehr langsame, aber wirksame Methode, Gehirnwäsche zu betreiben", meinte der Journalist H. P. Steiden, der im Auftrag der NÖ Landesstelle für Sektenfragen gestern abend in Berndorf einen Informationsvortrag über die Scientology-Organisation abhielt. Steiden selbst war über zehn Jahre Mitarbeiter bei Scientology. Ein Berufsverbot für Scientologen halte er für nicht zielführend, da damit Märtyrer geschaffen würden. Statt dessen müßten die Menschen laufend über die Aktivitäten der Organisation aufgeklärt werden.

"Österreichweit zählen die diversen Sekten zwischen 50.000 und 200.000 Mitglieder. In Niederösterreich sind es rund 10.000 bis 40.000 Menschen", erläutert Pitzinger. Scientology zähle nach eigenen Angaben rund 10.000 Österreicher zu seinen Anhängern.

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