Gajdosik geht es nur um persönlichen Einfluss und nicht um Beschäftigung

Polemik und falsche Fakten vorgelegt

Wien (FSG). Dem Wiener ÖAAB-Landesobmann-Stellvertreter Alfred Gajdosik ist jedes Mittel Recht, wenn es darum geht, sein persönliches politisches Machtstreben zu erhöhen, stellte der Vorsitzende der Wiener Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB, Josef Edler, zu den Vorwürfen Gajdosiks gegenüber dem Arbeitsmarkservice (AMS) und dem Wiener ArbeitnehmerInnen-Förderungsfonds (WAFF) fest. Edler: "Gajdosik soll die Arbeitsmarkddaten ordentlich lesen, damit er weiss, dass die AMS-Vermittlungsbemühungen erfolgreich sind.++++

Edler betonte in einer Aussendung, dass der bundesweite Trend -steigende Beschäftigung und rückläufige Arbeitslosenquoten - auch in Wien deutlich zu spüren ist. Diese sehr erfreuliche Entwicklung sei nun auch auf die erfolgreiche Arbeit des Arbeitsmarkservice zurückzuführen.

Als "ungeheuerlich" bezeichnete der Wiener FSG-Vorsitzende die unqualifizierten Angriffe Gajdosiks auf den Wiener ArbeitnehmerInnen-Förderungsfonds. Der WAFF arbeite sehr effizient und könne auf große Erfolge bei Problemen der Wirtschaft verweisen. Bei Betriebsschließungen habe der WAFF durch Arbeitsstiftungen arbeitslos gewordenen Menschen Umschulungen und damit eine Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess ermöglicht, stellte Edler fest.

Der Wiener FSG-Vorsitzende abschließend: "Herr Gajdosik soll seine Probleme zwischen ÖAAB und FCG intern mit seinen Kolleginnen und Kollegen diskutieren und nicht durch Polemik und falsche Fakten
die Sozialdemokraten und die Erfolge des AMS sowie des WAFF in Misskredit bringen. Statt sein persönliches politisches Machtstreben durch polemische Aussagen untermauern zu wollen,
sollte Gajdosik zur Kenntnis nehmen, dass die Bemühungen des AMS und des WAFF sehr erfolgreich sind - wie die Arbeitsmarktdaten eindeutig beweisen." (ew)

FSG, 7. Mai 1999 Nr. 26

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