ARBÖ-Symposium: Verkehr in den Städten

Hochkarätig besetzte Tagung über Probleme und Lösungsansätze - SPERRFRIST BIS 14 Uhr

Wien (ARBÖ) - BITTE SPERRFRIST BIS HEUTE, 14 UHR, BEACHTEN!

Die Verkehrsplaner von Wien und Niederösterreich,
Führungskräfte von Asfinag, Arbeiterkammer und ÖBB sowie Verkehrssicherheitsfachleute aus Österreich und Deutschland beschäftigten sich Freitag bei einem vom ARBÖ veranstalteten Symposium mit dem Verkehr in den Städten. Die hochkarätig besetzte Tagung fand anläßlich des Jubiläums "100 Jahre ARBÖ" im Austria Center Vienna in Wien statt.

Die Fakten sind klar: Täglich pendeln 188.000 Personen nach
Wien ein und 588.000 Arbeitnehmer pendeln innerhalb von Wien. Täglich queren 350.000 Fahrzeuge die Donau. Der Durchzugsverkehr beträgt im gleichen Zeitraum rund 18.000 Fahrzeuge. Der überwiegende Teil des Wiener Verkehrsaufkommens ist also hausgemacht.

Durch Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, dem Ausbau von U-Bahn und S-Bahn, aber auch durch restriktive Maßnahmen wie etwa die Parkraumbewirtschaftung, soll der Anteil der Wege, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden, bis zum Jahr 2010 von derzeit 37 auf 45 Prozent erhöht werden. Wien, unter
allen Millionenstädten Europas schon jetzt mit dem höchsten Anteil des öffentlichen Verkehrs beispielgebend, wird damit seine Vorrangstelle weiter ausbauen.

Diskutiert wurde bei diesem ARBÖ-Symposium auch der Ausbau des Straßennetzes im Wiener Umland. Neben der seit langem geplanten Südumfahrung B 301, mit deren Bau im Juli 2000 begonnen werden soll, geht es um die Planung der Nordost-Umfahrung, die den Knoten Schwechat in einem großem Bogen mit der A 22 im Bereich Bisamberg verbinden soll. Durch eine zusätzliche Donaubrücke bei Traismauer und dem Ausbau der B 3 wäre dann ein großer Autobahnring um Wien Realität. Viele Fahrten, die heute auf der Südosttangente nahezu das Stadtzentrum berühren, könnten dann großräumig um Wien herumgeleitet werden.

Als Lösungsansatz für städtische Verkehrsprobleme sehen Experten die bisher noch zu wenig genutzten Möglichkeiten, den vorhandenen Straßenraum durch bessere Information der Kraftfahrer optimal zu nutzen. Telematik, also die Information der Kraftfahrer durch Wechselverkehrszeichen, kann helfen, die Staubildung zu reduzieren, die Zahl der Unfälle zu senken und Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemission zu verringern. Derartige Einrichtungen
haben sich im Großraum München bestens bewährt.

Neue Straßen bewirken mehr Verkehr - wäre das nicht der Fall, so wären sie eine Fehlinvestition. Diese Aussage traf Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Peter Cerwenka, Vorstand des Institutes für Verkehrssystemplanung der Technischen Universität Wien anläßlich des ARBÖ-Symposiums im Austria Center Vienna. Das trifft aber auch auf alle anderen Verkehrsinfrastrukturen mit unterdrücktem Nachfrageüberhang zu. Durch leistungsfähige Hauptverkehrsadern sinkt aber die Verkehrsbelastung im untergeordneten Straßennetz, das meist direkt durch die Ortskerne verläuft.

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