Doris Thalhammer neue Leiterin des BSB Linz-

Hostasch forciert Frauen in Führungspositionen

Wien, 7. Mai 1999 (BMAGS).- Mit der Bestellung von Dr. Doris Thalhammer zur Leiterin des Bundessozialamtes Oberösterreich (BSB) setzt Sozialministerin Lore Hostasch ihren Weg der Frauenförderung in ihrem Ressort fort. "Kollegin Thalhammer, ist für mich der beste Beweis, dass Familie bzw. Kinderbetreuung und Karriere einander nicht ausschliessen müssen", erklärte Sozialministerin Lore Hostasch bei ihrer Laudatio. Die 51-jährige promovierte Juristin und Philologin Thalhammer ist Mutter dreier mittlerweile
erwachsener Kinder und leitete bisher die Förderungsabteilung am BSB Linz. Thalhammer folgt Dr. Rudolf Purkart nach, der nach 12 Jahren als Chef des BSB Oberösterreich in den Ruhestand tritt.****

"Die Bestellung von Frau Dr. Thalhammer ist ein weiterer
Schritt in meinem Bemühen, die Chancen von Frauen beim beruflichen Weiterkommen zu erhöhen. Die Förderung von Frauenkarrieren im eigenen Haus ist für mich von besonderer Bedeutung. Ich denke mit Recht sagen zu können, dass sich seit meinem Amtsantritt als Bundesministerin im Jänner 1997 im BMAGS sehr viel getan hat und dass entscheidende Maßnahmen zur Frauenförderung gesetzt worden sind", so Hostasch weiter.

Mit einigen der laufenden Maßnahmen nimmt das BMAGS heute sogar europaweit eine Vorreiterrolle ein.

* Die Frauenanteile im Sozial- und Gesundheitsressort liegen generell bereits über 50 %, und steigen weiter an. Hier im BSB Oberösterreich liegt der Frauenanteil sogar bei stolzen 70 %.

* Die 40 % Quote ist im Durchschnitt in allen Verwendungsgruppen erreicht und wird teilweise bei weitem übertroffen.

* Derzeit gibt es zwei Sektionschefinnen und mit Stand Ende 1998
lag der Anteil der Abteilungsleiterinnen bereits bei 32,1 %.

Mehr Frauen in Führungspositionen

Sozialministerin Hostasch will nun - entsprechend dem
Grundanteil - die Anteile der Frauen in Leitungspositionen forcieren. Die Grundlage dafür ist ein detaillierter Frauenförderplan mit Zielvorgaben zur Erhöhung der Frauenanteile in Leitungspositionen, die bis Ende 1999 zu erreichen sind.

Flankiert werden diese Bestrebungen von einem Bündel von Maßnahmen, die mithelfen sollen, die Karrierechancen von Frauen zu erhöhen.

Das Spektrum reicht dabei von frauenspezifischen Qualifizierungsangeboten und einer gezielten Laufbahnplanung für Frauen über die Förderung von Wiedereinsteigerinnen bis zu Förderungen von Teilzeitbeschäftigung, nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Frauenfreundlichkeit, sondern auch unter dem Aspekt, dass trotz Teilzeitarbeit Karrierechancen gegeben sein müssen.

"Ich werde mich weiterhin dafür stark machen, dass Frauen ihre Stärken am Arbeitsmarkt voll entfalten können. Frauen müssen alle Möglichkeiten und Aufstiegschancen in der Arbeitswelt offenstehen", so Hostasch abschließend.

(schluss)

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