Gebert: Mitspracherecht der Abfallverbände bei NÖ- Müllverbrennung muß gesichert sein

Gebühren- und Entsorgungssicherheit bedingen umfassende Mitsprache

St. Pölten, (SPI) – ”Die Abfall- und Müllverbände Niederösterreichs sowie die Gemeinden erwarten sich auch nach
dem rechtlich bedingten Ausstieg des Landes Niederösterreich aus dem Projekt einer NÖ Müllverbrennungsanlage die Möglichkeit der Wahrung ihrer Interessen. Auch im Rahmen einer rein privatwirtschaftlich geführten MVA müssen den Verbänden und den Gemeinden Mitsprachemöglichkeiten bezüglich der Gebührengestaltung und der Entsorgungssicherheit eingeräumt werden”, stellt der Schwechater SP-Landtagsabgeordnete und Mitglied des Umweltausschusses, Richard Gebert, heute fest.****

Bei einem rein privatwirtschaftlich geführten Projekt besteht nämlich schon die Gefahr, daß einerseits der Müll aus anderen Ländern und Regionen wirtschaftlich "attraktiver” sein könnte als der nö. Abfall, andererseits wäre ab einer gewissen
Kapazität der Müllverbrennung eine gewisse Monopolstellung gegeben, die zu einem Preisdiktat führen könnte. "Das Projekt
der Müllverbrennungsanlage ist eines der größten Investitionsprojekte dieses Jahrzehntes, das maßgebliche
Interessen der Bevölkerung und der Gemeinden tangiert. Hier muß besonders darauf geachtet werden, daß niemand "durch den Rost” fällt”, so Gebert abschließend.
(Schluß) fa

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