Donauraum soll neu gestaltet werden

Bauer: Wirtschaftliche Entwicklung verlangt Zusammenarbeit

St.Pölten (NLK) - Der Donauraum soll neu gestaltet werden, und mit wirtschaftlichen, touristischen, kulturellen und umweltgerechten Maßnahmen ein unverwechselbares Profil erhalten. Im Rahmen der Enquete "Naturraum - Kulturraum - Lebensraum" in Ardagger wurden heute von Fachleuten Initiativen diskutiert, um neue Chancen für die Region aufzuzeigen. "Der Donauraum ist eine grenzüberschreitende Region, in der die Zusammenarbeit mit den Nachbarländern im Sinne einer guten wirtschaftlichen Entwicklung notwendig ist", betonte Landesrat Dr. Hannes Bauer. So sollte beispielsweise im Tourismus eine interregionale Arbeitsteilung entlang des Donauraumes erfolgen, die Infrastruktur weiterentwickelt und die stärkere Kooperation zwischen den wasserkraftorientierten Energiegewinnern forciert werden. Größte Stärke der Region sei sicher der Tourismus. Bauer: "Um diese Maßnahmen umzusetzen, müßten Gesetze und Auflagen vereinheitlicht und Förderinstrumente ausgenutzt werden." Im Donauraum werden derzeit Gewerbe und Industrie (Industrieparks Bruck an der Leitha und Ennsdorf), Infrastrukturverbesserungen (Häfen Ennsdorf und Krems) und touristische Initiativen (Radwege, Kulturangebote) im Rahmen von Regionalförderungen unterstützt. Insgesamt werden 195 Projekte mit einem Investitionsvolumen von 4,1 Milliarden Schilling von EU, Bund und Land mit über 1 Milliarde Schilling gefördert.

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