Land fördert Frauenbeschäftigung mit 4,5 Millionen

Prokop: Derzeit 180 Frauen in vier Programmen

St.Pölten (NLK) - Mit Hilfe des Landes und des
Arbeitsmarktservices Niederösterreich werden heuer vier Ausbildungs-und Beschäftigungsprojekte für Frauen durchgeführt, die vor allem Langzeitarbeitslosen und Wiedereinsteigerinnen zugute kommen. Das Land stellt dafür insgesamt 4,5 Millionen Schilling bereit.
In Brand, Bezirk Gmünd, organisiert der Verein Grenzland-Naturprodukten-Kreis Wiedereinsteigerinnen- und Existenzgründungsprogramme, die vom Land heuer mit 1,7 Millionen Schilling unterstützt werden. Im Verein werden vollwertige Bäckerei und vegetarische Backwaren hergestellt. 15 Frauen finden dort Beschäftigung.
Das Existenzgründerinnenprogramm "Unternimm was - Minerva" wird seit drei Jahren durchgeführt. Das Projekt, das vom Land mit 972.000 Schilling unterstützt wird, läuft sehr erfolgreich: Im ersten Jahr haben von 181 Teilnehmerinnen 54 ein Unternehmen gegründet. Im ersten Halbjahr des Vorjahres lag die Erfolgsquote bei 46 Prozent. Die Palette der Unternehmensgründungen reicht dabei von einem Schneidereibetrieb bis hin zur Gastronomie. Derzeit nehmen 75 Frauen an dem Programm teil.
Der Verein "Frauen für Frauen" in Hollabrunn ist eine Frauenberatungsstelle und ein Kurszentrum. Neben der individuellen Beratung gibt es ein umfassendes Kursangebot zur Weiterbildung. 72 Frauen zählt diese Frauenerwerbsoffensive. Das Land steuert 885.000 Schilling bei.
"Fit for Office" in Horn bietet Teletraining, Büroorganisation, Buchhaltung und EDV. Die 20 Teilnehmerinnen sind Berufswiedereinsteigerinnen. Das Land zahlt dafür 960.000 Schilling.

Für Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop tragen diese Beschäftigungsprojekte zur positiven Situation am Arbeitsmarkt bei. 15.756 arbeitslose Frauen würden den tiefsten Stand seit sieben Jahren bedeuten. Prokop: "Niederösterreich ist sich seiner Verantwortung für die Frauen, für die es oft schwierig ist, Beruf und Familie zu vereinbaren, bewußt." Ab dem kommenden Jahr sollen die Bedürfnisse und Lebensumstände von Frauen in allen Bereichen noch mehr berücksichtigt werden.

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