Jungunternehmerpreis 1999 vergeben

Gabmann: Verfahrensbeschleunigung entscheidet über Erfolg

St.Pölten (NLK) - Kundenservice, Qualität und Innovationsbereitschaft sind vor allem für Jungunternehmer ganz wichtige Voraussetzungen, um sich auf dem Markt behaupten zu können. Paradebeispiele dafür sind alljährlich die Unternehmen, die von der Wirtschaftskammer Niederösterreich mit dem Jungunternehmerpreis ausgezeichnet werden. Aus der großen Zahl der Einsendungen, wie seitens der Jungen Wirtschaft Niederösterreich betont wird, wurden gestern im St.Pöltner "Fliegerbräu" wieder die besten und erfolgreichsten Unternehmen ausgezeichnet und Preise in drei Kategorien vergeben. Es handle sich dabei um Jungunternehmer, die sich vor allem durch Eigeninitiative und Engagement auszeichnen, so Wirtschafts-Landesrat Ernest Gabmann, der einst selbst in der Jungen Wirtschaft tätig war. Ein wichtiges "Sprungbrett" auf dem Weg in die Selbständigkeit seien heute die Gründerzentren, die insbesondere in der schwierigen Startphase mit Beratungsangeboten, Geschäftsplanentwicklung und Finanzierungs- und Förderungsberatung hilfreich zur Seite stehen. Eine weitere wichtige Säule bei Betriebsneugründungen bzw. Betriebsübernahmen sei die Startfinanzierung im Rahmen des NÖ Beteiligungsmodells. Wichtiger als Förderungen sind für Gabmann aber die Vereinfachung und Beschleunigung der Behördenverfahren. Gabmann: "Die Eindämmung der Gesetzesflut und die rasche Abwicklung der Verfahren entscheidet heute immer mehr über den Erfolg und die Entwicklung des Unternehmens."

Die Eindämmung der Gesetzesflut ist auch dem Präsidenten der Wirtschaftskammer Niederösterreich, Ing. Peter Reinbacher, ein besonderes Anliegen. Niederösterreich habe hier bereits zahlreiche wichtige Akzente gesetzt; nun müsse es auch auf Bundesebene zu einer Verfahrungskonzentration kommen. Erfreulich sei, daß im Vorjahr in Niederösterreich 4.000 Betriebe neu gegründet wurden. Zwei Drittel hätten dabei das Beratungsangebot der Wirtschaftskammer in Anspruch genommen. Noch erfreulicher sei, so Reinbacher, daß 75 Prozent der Jungunternehmer in Niederösterreich auch nach fünf Jahren "am Markt" sind.

Vergeben wurden die Jungunternehmerpreise 1999 in drei Kategorien:
"Klein, aber oho", "Betriebsübernehmer" und "International", wobei es je Kategorie für den ersten Preis 30.000 Schilling, für den zweiten 20.000 Schilling und für den dritten 10.000 Schilling gab. Die Sieger der einzelnen Kategorien: Die Holzhandlung Werner Moik in Amstetten ("Klein, aber oho"), der EU-Schlacht- und Zerlegebetrieb Franz Berger in Eschenau ("Betriebsübernehmer") und die Candol Produktions- und Handels GesmbH Georg Thomas ("International") in Mödling, die in über 60 Länder multifunktionale Tisch- und Dekorleuchten verkauft.

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