Schuldnerberatung NÖ: Erstes Quartal 1999 liegt vor

Votruba: Land wendet 8 Millionen Schilling auf

St.Pölten (NLK) - Auch im ersten Quartal 1999 hatten die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher in letzter Not eine hilfreiche "Adresse", wenn die Schulden immer größer wurden. Sie wandten sich an die Schuldnerberatung Niederösterreich, eine Beratungseinrichtung, die im Herbst 1991 gegründet und vom Land Niederösterreich bzw. vom Arbeitsmarktservice gefördert wird. Auch am Ende des ersten Quartals war die Durchschnittsverschuldung der betroffenen Haushalte mit über 1,126 Millionen Schilling wieder sehr hoch.

Im ersten Quartal wurden "vor Ort" in 556 Fällen erste Kontakte geknüpft. Erstgespräche mit konkreten Unterlagen führten 437 NiederösterreicherInnen, 146 nützten die Telefonberatungen. In 449 Fällen kamen dann Folgegespräche mit betreuten Klienten zustande, die eingehend und informativ beraten wurden.

"Die ständig zunehmende Zahl der Menschen, die Beratung und auch Hilfe in finanzieller Not suchen, ist für die Verantwortlichen ein Alarmzeichen", hielt dazu Landesrätin Traude Votruba fest. 1999 werde das Land Niederösterreich über 8 Millionen Schilling aufwenden, um den Hilfesuchenden beizustehen. Damit würden allein vom Land 75 Prozent der Schuldnerberatung finanziert. Die Schuldnerberatung sei sozusagen die "erste Notaufnahme" auf dem Weg zur finanziellen Genesung.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200-2312

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK