Ein Jahr Privatradio im Radiotest: Weitere Hörergewinne für Ö3 * G E S P E R R T bis 6.5.12.00 Uhr * (1.Teil)

Das ORF-Hitradio in jedem Bundesland klar vor den privaten Mitbewerbern

Wien (OTS) - Die Trends nach einem Jahr Vollkonkurrenz

*Der aktuelle Radiotest (1. Quartal 1999) bringt für die Radioprogramme des ORF wieder überaus positive Ergebnisse: die Reichweite der öffentlich-rechtlichen Angebote ist auf 71,9% gestiegen, den höchsten Wert seit Einführung des flächendeckenden Privatradios. Damit bleibt der österreichische Hörfunkmarkt - trotz inzwischen 50 aktiver Privatstationen - weiter bemerkenswert stabil zugunsten des ORF.

*Die Reichweite von Ö3 steigt abermals und liegt jetzt bei
38,1%, das bedeutet ein tägliches Publikum von mehr als 2,67 Millionen Hörern (an Werktagen sind es sogar mehr als 2,75 Millionen). Das sind 1,23 Millionen Hörer mehr, als alle in Österreich aktiven Privatsender zusammen erreichen. Anders betrachtet: Ö3 hat derzeit, nach einem Jahr leicht steigender Reichweiten, mehr Hörer als z. B. im entsprechenden Vergleichsquartal des Jahres 1997 - d.h. lange vor Eintritt der Vollkonkurrenz.

*ORF-Generalintendant Gerhard Weis: "Die professionelle Arbeit
des Ö3-Teams trägt weiter ihre Früchte. Mit diesen europaweit wohl einmaligen Zahlen übertrifft der Sender ein Jahr nach dem Start kommerzieller Konkurrenz wieder sämtliche Erwartungen".

*Auch die Regionalradios des ORF liegen weiterhin deutlich vor
der privaten Konkurrenz und werden von 34,8% aller Österreicher täglich gehört. Einen besonders starken Quartalswert verzeichnet Ö1, das Kulturradio des ORF, das seine Reichweite um ein Drittel auf 6,5% erhöhen konnte.

Die Teilergebnisse

*Wie schon in den vorangegangen Quartalen ist die Entwicklung
der Tagesreichweiten und Marktanteile in den einzelnen Bundesländern nicht einheitlich und von Quartal zu Quartal zum Teil starken Schwankungen unterworfen.

*In Wien, Niederösterreich, der Steiermark, Salzburg und Tirol
kann Ö3 abermals dazugewinnen. Das ORF-Hitradio hat damit in diesen Märkten wie bisher mehr Hörer als alle privaten Mitbewerber zusammen; in Niederösterreich oder Tirol erreicht man sogar mehr als doppelt soviele Hörer an einem durchschnittlichen Tag wie die Privatsender zusammen.

*Im Burgenland, Kärnten und Oberösterreich sind die Ö3-Reichweiten auf hohem Niveau leicht rückläufig. Auch hier gilt aber: Ö3 hat mehr Hörer als alle privaten Mitbewerber zusammen; im Burgenland und Oberösterreich wieder mehr als doppelt soviele, in Kärnten sogar mehr als dreimal soviele. Auffallend ist, daß in Vorarlberg die Bedeutung der aus dem Ausland einstrahlenden Sender in diesen Quartel stark gestiegen ist; die nächsten Quartale werden zeigen, ob es sich hier um eine anhaltende Entwicklung handelt. Der regionale Mibewerber "Antenne Vorarlberg" holt ebenfalls deutlich auf; das ORF-Hitradio bleibt jedoch auch in Vorarlberg klar vor der Publikums-Summe aller Privaten.

Besondere Beachtung verdient das Quartalsergebnis in zwei Bundesländern: Wien als wettbewerbsstärkster Radiomarkt und die Steiermark als der "älteste" österreichische Wettbewerbsmarkt.

Wien

*Besonders erfreulich für Ö3 sind die Ergebnisse in Wien, wo überdurchschnittlich viele Sender um Anteile am Radiomarkt kämpfen. Die Marktführerschaft aus den Vorquartalen setzt sich unverändert fort und fällt diesmal sogar besonders deutlich aus. Der Ö3-Marktanteil wurde um drei Prozentpunkte auf 33% gesteigert, während die in Wien empfangbaren Privaten durch einen deutlichen Rückgang von 28% auf 23% den schlechtesten Wert seit ihrem Sendestart verzeichnen. Damit wächst beispielsweise der Abstand zwischen Ö3 und "88.6", dem klar stärksten Privatsender in Wien, von 13 auf 21 Prozentpunkte.

*Besonders stark fallen die Ö3-Gewinne in der Altersgruppe der 14-49jährigen aus, wo das Hitradio mit 44% Marktanteil und 43,1% Tagesreichweite auf sein höchstes Zwischenergebnis seit dem Markteintritt der Privaten gestiegen ist.

*Fünf der ersten sechs Plätze gehen in Wien an die Sender des
ORF. "88.6 Der Musiksender" gibt durch einen schwachen Quartalswert den zweiten Platz an Radio Wien ab; alle anderen Privatsender liegen weiterhin mit Werten zwischen einem und vier Prozent Marktanteil weit hinter den selbstgesteckten Zielen. Neben Ö3 kann vor allem Ö1 gegen die Konkurrenz punkten und hat derzeit neun Prozent Marktanteil.

Steiermark

Das Ergebnis in der Steiermark ist von zwei Trends geprägt.

*Einerseits führt der ungebrochene Negativtrend der "Antenne"
zu abermaligen Verlusten bei Marktanteil und Reichweite. Mit nur noch 17% Marktanteil ist der tiefste Wert seit Bestehen des Senders erreicht.

*Ö3 wiederum kann seinen Marktanteil weiter steigern und
erreicht 32%, d.i. der höchste Wert seit dem Start des privaten Mitbewerbers. Die auf 38,9% angestiegene Tagesreichweite ist sogar höher als zu jenen Zeiten, als Ö3 in der Steiermark noch ohne private Konkurrenz war.

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(Forts)

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