Nowohradsky zu EU-Wahlen: Auszählbeginn um 22.00 Uhr ist bürokratischer Nonsens

30.000 Freiwillige leiden unter EU-Bestimmung

Niederösterreich, 6.5.1999 (NÖI) Für die 30.000 freiwilligen Wahlhelfer bei den EU-Wahlen am 13. Juni 1999 ist der späte Auszählbeginn um 22.00 eine Zumutung. So schreibt eine EU-weite Bestimmung vor, daß alle Wahllokale - egal wann die Stimmenabgabe erfolgt ist - erst um 22.00 Uhr auszählen dürfen. "Wir fordern vom Innenminister eine Lösung in dieser Frage. Bei keiner anderen Wahl sind derart restriktive Bestimmungen vorgesehen. So könnten Verhandlungen mit den Innenministern der anderen EU-Staaten zu
einer Einigung führen. Es müßte doch möglich sein, daß zwar schon früher ausgezählt wird, aber das Ergebnis erst um 22.00 Uhr verlautbart wird", erklärte LAbg. Herbert Nowohradsky.
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