Jungheinrich wächst schneller als der Markt / Umsatz im 1. Quartal 1999 um 10 Prozent gestiegen / Renditeziele angehoben

Hamburg (ots) - Die Jungheinrich AG (Bor/Fa), Hamburg, hat mit dem Geschäftsjahr 1998 die Konsolidierungsphase erfolgreich beendet. "Mit Abschluß der Jungheinrich-Produktinitiative "Jupiter" im vergangenen Jahr hat das Unternehmen die angestrebte Kosten- und Technologieführerschaft in der Lagertechnik wieder erreicht," so Dr.-Ing. Hans-Peter Schmohl, Vorsitzender des Vorstandes der Jungheinrich AG auf der heutigen Bilanzpressekonferenz. Die Konzernzahlen dokumentieren diese Entwicklung:

1998 stieg der Konzernumsatz auf 2,63 Mrd. DM (Vorjahr: 2,56 Mrd. DM) und verzeichnete ein Wachstum von 13,4 Prozent in der Flurförderzeugtechnik. Die Auslandsquote erhöhte sich aufgrund der Ausweitung des Auslandsgeschäftes auf 64 Prozent (Vorjahr: 62 Prozent), 1999 soll sie weiter ansteigen. Das Produktionsvolumen belief sich auf 53.000 Einheiten und verzeichnete mit einem Plus von 22 Prozent einen neuen Rekordstand. Eine überproportionale Ertragssteigerung wurde mit dem Konzernjahresüberschuß von 76 Mio. DM erzielt. Verglichen mit dem Vorjahreswert von 65 Mio. DM ergibt sich eine Steigerung von 17 Prozent für 1998. Während die Kapitalrendite 1997 noch 9,9 Prozent betrug, erhöhte sie sich 1998 auf 14,4 Prozent.

Das Konzern-Eigenkapital belief sich auf 531 Mio. DM (Vorjahr: 474 Mio. DM). Die Eigenkapital-Quote stieg von 31,9 Prozent im Vorjahr auf 33,7 Prozent. Entsprechend der positiven Ergebnisentwicklung verbesserte sich der Netto Cash Flow um 49 Mio. DM auf 174 Mio. DM (Vorjahr: 125 Mio. DM). Die Investitionen wurden in vollem Umfang aus dem Netto Cash Flow finanziert. Das DVFA/SG-Ergebnis 1998 verdoppelte sich auf 76,6 Mio. DM (Vorjahr: 36,8 Mio. DM).

Die Zahl der im Konzern beschäftigten Mitarbeiter stieg durch die Schaffung von rd. 600 neuen Arbeitsplätzen zum Jahresende 1998 auf 8.530 an. Durch den weiteren Ausbau der Vertriebs- und Serviceorganisation wird sich dieser Trend auch 1999 fortsetzen.

Erhöhung der Dividende
Der Hauptversammlung am 22. Juni 1999 wird die Ausschüttung einer Dividende von 0,70 DM je Stammaktie und 0,80 DM je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 1998 vorgeschlagen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 33 Prozent für die Vorzüge.

Jungheinrich-Konzern baut Marktposition weiter aus
Zielsetzung des Jungheinrich-Konzerns ist es, die Marktposition des Unternehmens auszubauen sowie die Kosten- und Leistungsstruktur weiter zu verbessern. Für 1998 wurde diese Vorgabe erreicht. Zudem haben der Ausbau der Mehr-Marken-Strategie und die hohe Service-Qualität des Kundendienstes die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns weiter gefestigt.

"Die konsequente Umsetzung des Plattformkonzeptes, das wir in unseren vier europäischen Werken im Produktionsverbund realisieren, hat sich am Markt bewährt. Hinzu kommt die Optimierung der Fertigungstechnologie durch eine flexible Ablauforganisation, die Kostenreduzierungen und Produktivitätssteigerungen mit sich führt", erklärte der Vorstandsvorsitzende.

Diese Entwicklung wird für das Jahr 1999 in Europa durch neue Produkte und den verstärkten Ausbau der Vertriebs- und Service-Organisation beschleunigt, ohne dabei die weiteren Wachstumsmärkte zu vernachlässigen.

Optimierung des Kundennutzens durch innovative Produkte
Die Markteinführung neuer Produkte im halbjährlichen Turnus konnte auch in 1998 erfolgreich umgesetzt werden. Ein Beispiel dafür war die Einführung von Drehstromantrieb mit integriertem Energierückgewinnungssystem für das Bremsen und Lastsenken. Diese patentierte Entwicklung aus der oberen Leistungsklasse der Lager- und Systemfahrzeuge wird durch das Plattformkonzept Stufe um Stufe bis in den "low-end"-Bereich umgesetzt.

Auch für 1999 sind innovative Produkte in der Lagertechnik in Planung, die neue Anwendungsfelder analog zum SWIFT erschließen werden. Für den Dienstleistungssektor sind neue strategische Schritte vorgesehen, die das Outsourcing und Flottenmanagement unserer Kunden stärker im Focus haben.

Steigerung des Konzernumsatzes für 1999 avisiert
Für 1999 wird weiterhin mit einem positiven Marktwachstum gerechnet. Im ersten Quartal dieses Jahres erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 Prozent. Auch das Auslandsgeschäft verzeichnete mit 13 Prozent ein überproportionales Wachstum.

Für das Gesamtjahr wird eine Steigerung des Konzernumsatzes auf rd. 2,8 Mrd. DM erwartet. Ein höherer Auftragsbestand im ersten Quartal (370 Mio. DM) und der Trend zu steigenden Auftragseingängen sichern die hohe Auslastung der Werke im laufenden Jahr.

Die Zielsetzungen des Jungheinrich-Konzerns für das Werk in Leighton Buzzard, Großbritannien, konnten im Geschäftsjahr 1998 noch nicht erreicht werden. Für 1999 liegt daher ein besonderer Schwerpunkt in der weiteren Optimierung der Prozesse und Abläufe, um insbesondere die Belastung aus dem hohen Pfundkurs zu kompensieren.

"Für 1999 werden wir unsere Investitionen u. a. in die IT deutlich erhöhen. Die größten Einzelinvestitionen sind für die Umstellung unserer Konzernwerke Norderstedt, Argentan und Leighton Buzzard auf SAP R/3 und für die Schaffung einer einheitlichen EDV-Plattform vorgesehen," betonte Dr.-Ing. Hans-Peter Schmohl. "Für das laufende Jahr erwarten wir die Fortsetzung unseres Erfolgskurses mit einer überproportionalen Ertragssteigerung und einem weiteren Anstieg unserer Kapitalrendite deutlich über 15 Prozent hinaus."

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