Gewerbeverein: Mobilkom: Wie ein Ex-Monopolist überheblich bleibt

Wien (OTS) - Mobilkom scheint die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt zu haben und glaubt mit seinen Kunden umgehen zu können, wie in der seligen Post-& Telegrafenamtszeit. Der Österreichische Gewerbeverein prangert nunmehr die seltsamen Geschäftspraktiken dieser Organisation an, die stets zum Nachteil der Wirtschaft wirksam zu sein.

* Obwohl nie vereinbart, verrechnete Mobilkom seriösen Kunden und Zahlern 30.- Manipulationsgebühr, wenn man keinen Bankeinzug akzeptiert. Streicht man diese 30.-, dann macht Mobilkom gar nichts -weil es keine Rechtsgrundlage besitzt und ein schlechtes Gewisen dem Kunden überdies; gerechtfertigt ist dies; zeigt man doch mit diesem Verhalten, wie sehr man dem Kunden mißtraut.

* Will man via Mobilkom-Handy eine Auskunft über eine Telefonnummmer, wird man vorgewarnt, daß man 15.- zu bezahlen hätte. Verlangt man beim gleichen Konzern diese Nummer via Festnetz, ist die Auskunft kostenlos.

* Den Vogel schießt wohl die derzeitige 'Verbilligungsaktion' der Mobilkom ab 1.April 1999 ab. Die Tarife werden bis zu 85 Prozent gesenkt. Das heißt, daß Mobilkom bisher um fast 700 Prozent zu teure Gebühreneinheiten seinen Kunden - zum Großteil der Wirtschaft verrechnete.

* Nicht genug damit: Diese 'Frohbotschaft' bekommt man - im gegenständlichen Fall - genau zehnmal auf sein Display als Info -solange bis die schriftliche Info-Funktion mit dieser überheblichen Meldung verstopft ist und kein Geschäftsfreund eine Info mehr schicken kann. Das Löschen dieser Infos kostet eine Menge Zeit und ist eine Zumutung. Darüberhinaus ist es bezüglich ständiger Rechtssprechung fragwürdig. (Man kann ja auch nicht 100 Seiten Werbe-Fax versenden)

* Den Höhepunkt an Kundenfreundlichkeit liefert aber dann der Mobilkom-Service-Mitarbeiter, den man - sicher unwirsch - bittet, von weiteren Display-Infos abzusehen. Seine Meldung :'Können's net freundlicher sein!' mit abschließenden Auflegen seines Telefonhörers wäre wohl eine Bereicherung für jedes einschlägige Seminar. Mobilkom-Chef Sundt kann man nur den Ratschlag geben, nicht eigene Bücher über die Zukunft des Handys zu schreiben, sondern das Buch zu lesen: 'Das einzige, das stört ist der Kunde'. Vielleicht erkennt er die Realität seines Unternehmens wieder.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Dr.Herwig Kainz,
Tel.:01-587 36 33/30, Email: oest.gewerbeverein@apanet.at

Österreichischer Gewerbeverein,

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OGV/OTS