Eisenbahnergewerkschaft: Volle Solidarität mit Innenminister Schlögl!

Eisenbahner sprechen Schlögl ihr volles Vertrauen aus

Wien (GdE/ÖGB). Die Obmänner des Wiener Direktionsbereiches der Eisenbahnergewerkschaft (GdE) haben Innenminister Karl Schlögl Mittwoch ihr volles Vertrauen ausgesprochen. ++++

Die Funktionäre des Wiener Direktionsbereichs der Eisenbahnergewerkschaft haben Mittwoch eine Erklärung
beschlossen, in der sie Innenminister Schlögl, der derzeit in unverantwortlicher Weise von Politikern angegriffen wird, ihre Solidarität aussprechen. Der bedauerliche Vorfall mit einem Schubhäftling müsse selbstverständlich rasch und umfassend aufgeklärt werden, um eine Wiederholung solcher Ereignisse in Zukunft auszuschließen. Es gehe allerdings nicht an, dass ein erfolgreicher Politiker aus vordergründigem politischen Kalkül unter Druck gesetzt werde.

"Gerade Innenminister Schlögl war es, der in den vergangenen
Jahren durch seinen sachlichen Stil maßgeblich dazu beigetragen hat, dass die innere Sicherheit Österreichs aus den Schlagzeilen gekommen ist. Umso unverständlicher ist es, dass Schlögl wegen dem tragischen Tod eines Schubhäftlings, für den er keine persönliche Verantwortung trägt, seit Tagen öffentlich angegriffen wird." Deshalb haben die Funktionäre des Wiener Direktionsbereiches der Eisenbahnergewerkschaft Mittwoch dem Innenminister ihr volles Vertrauen ausgesprochen. (Bac-)

ÖGB, 5. Mai 1999 Nr. 206

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