Wiener Bezirksfestwochen "...und weiter klingen Walzerklänge"

Wien, (OTS) Die Wiener Bezirksfestwochen 1999 finden heuer
vom 15. Mai bis 20. Juni statt und stehen anläßlich des "Strauß Jahres" unter dem Thema "...und weiter klingen Walzerklänge". Kulturstadtrat Peter Marboe und der Präsident des Wiener Volksbildungswerkes Ing. Nedwed und Generalsekretär Franz Strohmer präsentierten am Mittwoch in einem Pressegespräch das Programm der Bezirksfestwochen.

Stadtrat Marboe verwies darauf, daß es in Wien nicht nur eine Hochkultur gäbe. "Es gibt in den Bezirken eine lebendige Kulturarbeit, die Wiener Bezirksfestwochen sind ein kultureller Jahreshöhepunkt in der so wichtigen Bezirkskultur. Mit einem
bunten Kaleidoskop von Veranstaltungen laden sie dazu ein, Kultur vor der Haustüre zu genießen. Die Bezirksfestwochen sind zugleich ein Podium für junge Künstler". Es freue ihn besonders, so Marboe, daß in allen 23 Bezirken die Kinder in das Geschehen miteinbezogen würden, das reiche von Veranstaltungen in Kindertagesheimen und in den Volksschulen bis zu den Ausstellungen und Aktionen in den Bezirksmuseen.

Ing. Nedwed zur Statistik der Bezirksfestwochen: "In mehr als 1.600 Veranstaltungen in der Zeit von 15. Mai bis 20. Juni, nehmen rund 2.000 Mitwirkende teil. Zwei Drittel des Programmes werden
von den Bezirken gestaltet, das zeige ganz deutlich, daß in den Bezirken die Kulturarbeit ernst genommen werde." Das heurige Programm reiche von Straßentheateroperette, mitreißenden Tanzprogrammen bis zu Wiener Programmen, bei denen bekannte Künstler, wie Adi Hirschall, Brigitte Neumeister und Rudolf Malat für Qualität bürgten. Dazu kommen Variete, Phantomime mit Peter Gaitandjiev und Kabarett u.a. mit Gerald Pichowetz und
Attraktionen wie Angelo Conti Show, Sisters in Act sowie die Programme anderer Kulturen, die heute in Wien beheimatet sind, runden das Angebot ab. Weiters kommt auch die moderne Unterhaltungsmusik nicht zu kurz, es treten das Allround Swingtett und Blaze of Glory - die Bon Jovi Double Group auf.

Die Bezirksfestwochen wollen in erster Linie Begegnungsebene für all jene sein, die nicht das große Glück hatten, im Laufe ihres Bildungsweges ein spezifisches Kulturverhalten zu lernen, betonte Generalsekretär Strohmer. "Sie wollen vorrangig jenen Menschen helfen, die keinen Zugang zu kulturellen Plattformen finden, sei es, weil sie zu wenig mobil sind, sei es, weil sie
nicht den Mut zum Veranstaltungsabenteuer haben".

Auskünfte und Informationen über die Wiener Bezirksfestwochen erteilt das Wiener Volksbildungswerk, 15., Vogelweidplatz 9,
Tel.: 982 24 61/0 oder die Wiener Rathausinformation in der Schmidthalle des Wiener Rathauses, Tel.: 52 55 0, oder die jeweiligen Bezirksvorstehungen. (Schluß) fk/bs

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