Donaubrücke Melk wird generalsaniert

Ampelregelung während der zweijährigen Bauarbeiten

St.Pölten (NLK) - Die Donaubrücke Melk gehört nach wie vor zu den größten und bedeutendsten Brückenbauwerken Niederösterreichs. Die Anfang der siebziger Jahre errichtete Brücke wird nun in rund zweijähriger Bauzeit generalsaniert. Im Zuge der Generalsanierung wird zunächst der Fahrbahnbelag abgefräst. In weiterer Folge muß das Tragwerk der über 800 Meter langen Brücke abgedichtet und ein neuer Asphaltbelag aufgetragen werden, der auch wesentlich hitze- und kältebeständiger ist als der bisherige Belag. Bei diesen aufwendigen Arbeiten kommen außerdem Materialien zum Einsatz, die eine "Lebensdauer" der Brücke von mindestens 40 Jahren gewährleisten sollen.

Die Arbeiten beginnen in der zweiten Juniwoche. Insgesamt sind acht Bauabschnitte vorgesehen; jeder Abschnitt hat eine Länge von rund 200 Metern. Noch in diesem Jahr werden auf der Westseite der Brücke bis etwa Mitte Oktober zwei Abschnitte fertiggestellt. Im kommenden Jahr sind dann vier Bauabschnitte vorgesehen, die restlichen zwei werden im Jahr 2001 abgeschlossen. Um den Verkehr während der Bauarbeiten in beiden Fahrtrichtungen sicher über die Brücke zu bringen, ist eine Ampelregelung vorgesehen, die - wenn erforderlich - auch händisch geregelt werden kann. Im Baustellenbereich sind zudem Betonleitwände aufgestellt. All jene Verkehrsteilnehmer, die während der Bauzeit die Brücke überqueren wollen, sollten sich - insbesondere zu den Verkehrsspitzen - auf etwaige Verkehrsbehinderungen und kürzere Wartezeiten einstellen.

Im Zuge der Generalsanierung wird neben dem bestehenden Gehweg auf der Ostseite der Brücke auch ein Radweg errichtet, der an das Radewegenetz der Region angeschlossen wird. Aus diesem Grund kommt es zu einer Fahrbahneinengung von derzeit 9,5 auf 8,5 Meter. Gleichzeitig wird die Beleuchtung erneuert und das Brückengelände verstärkt.

Die Donaubrücke Melk war neben Hainburg und Krems eine von drei Donaubrücken in Niederösterreich, die in den Jahren 1969 bis 1972 errichtet wurde. Die Errichtungskosten betrugen damals 75 Millionen Schilling. Die nunmehrige Generalsanierung kostet rund 40 Millionen Schilling.

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