Lohnerhöhung für ArbeitnehmerInnen in der Holzverarbeitenden Industrie

Neue Arbeitszeiteinteilung

Wien (GBH/ÖGB). Für die 20.000 ArbeitnehmerInnen in der Holzverarbeitenden Industrie konnte die Gewerkschaft Bau-Holz eine Erhöhung der Kollektivvertrags-, Ist- und Leistungslöhne für zwei mal 12 Monate abschliessen. Ab 1. Mai 1999 werden die kollektivvertraglichen Mindestlöhne um 2,2 Prozent und die Ist-
und Leistungslöhne um 2,0 Prozent erhöht. Ab 1. Mai 2000 findet eine weitere Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindest-, Ist-
und Leistungslöhne um 2,0 Prozent statt. Die Wirksamkeit der neuen Regelung der Kollektivvertragslöhne beginnt mit dem 1. Mai 1999
und endet am 31. April 2001.++++

Die Kollektivvertragspartner haben sich auch über eine neue Regelung zur flexibleren Handhabung der Normalarbeitszeit mit Zuschlägen von 15 bis 20 Prozent geeinigt. Weiters konnte die Gewerkschaft Bau-Holz für die ArbeitnehmerInnen in der Holzverarbeitenden Industrie eine Erhöhung der Sonderzahlungen erreichen. So bekommen die ArbeitnehmerInnen künftig je 4,33 Wochenlöhne, statt bisher vier Wochenlöhne, ab 1. 1. 2000 als Weichnachtsremuneration und ab 1. 1. 2001 als Urlaubszuschuss ausbezahlt. Für die Lenker wurde ab 1. Mai 1999 ein Tagesgeld in der Höhe von 288 Schilling und ein Nächtigungsgeld von 200 Schilling eingeführt.

In Summe bringt der Kollektivvertrags-Abschluss für die ArbeitnehmerInnen in der Holzverarbeitenden Industrie eine wesentliche Weiterentwicklung der Realeinkommen. (Bac-)

ÖGB, 5. Mai 1999 Nr. 204

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