Häupl: "Tech Gate Vienna" Leitprojekt der Technologieoffensive

SPERRFRIST: 20.00 UHR Spatenstich zur Errichtung des Wissenschafts- und Technologieparks Wien

Wien, (OTS) "Mit dem heutigen Spatenstich beginnen die Bauarbeiten für das technologiepolitische Leitprojekt der Stadt Wien - Wien setzt hier mit dem Bund ein weithin sichtbares Zeichen für die verstärkte Auseinandersetzung Wiens und Österreichs mit Forschung und Entwicklung, Technologie und Innovation", erklärten Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Mag. Brigitte Ederer Mittwoch abend anläßlich des Spatenstichs zur Errichtung des Wissenschafts- und Technologieparks Wien auf der Donau City. "Durch die intensivierte Nutzung des herausragenden Wissenschaftspotentials der Stadt soll der Wirtschaftsstandort Wien sein Profil als Kompetenzzentrum für Hochtechnologie schärfen". Auch Wissenschaftsminister Dr. Caspar Einem zeigte sich von den Erfolgschancen des Hi Tech-Projektes überzeugt: "Tech Gate Vienna ist ein Meilenstein einer aktiven Politik zur Verbesserung des Technologietransfers zwischen Wissenschaft und Wirtschaft - die räumliche Nähe von Unternehmen zu universitären Forschungseinrichtungen bringt wichtige wirtschaftliche Impulse und stellt auch eine Chance für Universitäten dar, zu moderneren und offeneren Strukturen zu gelangen".

Mit dem Spatenstich für Tech Gate Vienna tritt die von der Stadt Wien und dem Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr (BMWV) initiierte technologiepolitische Maßnahme zur Verbesserung von Innovationsaktivitäten und zur intensiveren Nutzung des Wissenschaftspotentials nach der Vorbereitungs- und Planungs- in
die Bauphase. Durch die Beteiligung der Wiener Städtischen Allgemeinen Versicherungs AG als privatem Partner mit Mehrheitsbeteiligung im Rahmen eines Public-Private-Partnership-Modells konnte auch die Finanzierung gesichert werden. Tech Gate Vienna wird sich nahtlos in das multifunktionale Konzept der Donau City einfügen. Die geplante Ansiedelung der Fakultät Maschinenbau der TU Wien sowie das Vorhaben eines "Experimentariums" werden weitere Agglomerationsvorteile in Form von Synergieeffekten
ergeben.

Das von den Wiener Architekten Holzbauer und Frank geplante Gebäude besteht aus zwei Ausbaustufen. Die erste Ausbaustufe von Tech Gate Vienna wird in Form eines großen Tors die diagonale Zentralachse der Donau City überspannen - das Tor zur Technologie ist somit offen. Die Errichtung eines direkt angrenzenden dreikantigen Turmes ist für die zweite Ausbaustufe vorgesehen.

Konzept

Tech Gate Vienna trägt in ausgewählten Schwerpunktthemen durch die Bündelung von hochwertigen F&TE-Einrichtungen sowie
durch die enge Vernetzung von technologieorientierten Unternehmen der Wiener Wirtschaft mit wissenschaftlichen Einrichtungen bei zur

o Verbesserung der Innovations- und Entwicklungsdynamik
o Anhebung des technologischen Niveaus der Wiener Wirtschaft
o Schaffung eines positiven Klimas für die Gründung neuer

Unternehmen
o Schaffung neuer hochqualifizierter Arbeitsplätze
o Verbesserung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Wien

und der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Wiener Wirtschaft

Technologische Themenschwerpunkte

Durch eine Konzentration auf einige Themenbereiche soll die Effektivität von Tech Gate Vienna gesichert und der Aufbau eines thematischen Netzwerkes erleichtert werden. Derzeit ist eine Konzentration auf folgende technologische Schwerpunkte vorgesehen:

o Telekommunikation
o Informationstechnologie und Softwareentwicklung
o Sensorik und Medizintechnik sowie
o Werkstofftechnologie

Angebot

Tech Gate Vienna wird in diesen Schwerpunkt-Bereichen die Kommunikation und Kooperation zwischen Forschungseinrichtungen und technologieorientierten Unternehmen erleichtern. All dies wird
durch das Angebot von Tech Gate Vienna gewährleistet:

o Infrastruktur mit hochwertig ausgestatteten Büro-, Labor- und

Seminarräumen, Cafeteria, Tiefgarage etc.
o Management- und Betreuungsleistungen durch qualifiziertes

Personal
o Finanzielle Unterstützung für Forschung und Entwicklung
o Organisation von fachspezifischen Veranstaltungen
o Bereitstellung von Büro- und Sekretariatsdiensten

Akquisitionsstand

Für rund 50% von den 15.000 m² der vermietbaren Nettofläche der ersten Ausbaustufe gibt es mit Stand April 1999 bereits die Bekundung ernsthaften Interesses oder schriftliche Zusagen. So liegen folgende Zusagen bereits vor:

Im Bereich Telekommunikation:
o Forschungszentrum Telekommunikation Wien (FTW)
o Nortel Networks mit ca. 30 bis 40 Mitarbeitern im Jahr 2000

Im Bereich Informationstechnologie, Softwareentwicklung und Virtual Reality:

o Virtual Reality Center (VRC), das als Einrichtung in

Kooperation mit dem Institut für Computergraphik der TU Wien geführt wird.
o Imagination
o virtual real-estate
o Silicon Graphics Computer Systems

Weitere Interessenten in diesem Bereich, mit denen derzeit Verhandlungen geführt werden:

o O1 EDV Consulting und Development
o Kompetenzzentrum Advanced Computer Vision(ACV)
o Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung (VRVis)

Darüberhinaus finden Verhandlungen mit Einrichtungen und Unternehmen aus den Bereichen Medizintechnik und Sensorik sowie Werkstofftechnologie statt. Außerdem interessieren sich etliche Förder- und Beratungseinrichtungen und Einrichtungen der Wirtschafts- und Technologieforschung für den Standort Tech Gate Vienna.

o Daten und Fakten:

Tech Gate Vienna Wissenschafts- und Technologiepark GmbH
Obere Donaustraße 19, 1020 Wien, Tel.: 33 196-0
e-mail: office@tech-gate-vienna.at
http://www.tech-gate-vienna.at
mehrheitlich privat finanziert

o Gesellschafter:

LVP Holding GmbH, die die Interessen der Wiener Städtischen Versicherung AG vertritt, als Hauptgesellschafter
WEGmbH, die die Interessen der Republik Österreich vertritt
Wiener Hafen GmbH, die die Interessen der Stadt Wien vertritt

o Standort:

Donau City, neben Vienna International Centre und Andromeda Tower

o Flächenangebot:

36.000 m² Bruttogeschoßfläche in der ersten Ausbaustufe (Endausbau: 56.000 m²);
Baubeginn/1. Ausbaustufe: Mai 1999
Fertigstellung/1. Ausbaustufe: Frühjahr 2001

(Schluß) sto

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