ots Ad hoc-Service: Schwarz Pharma AG <DE0007221905>

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Bericht über das erste Quartal 1999: SCHWARZ PHARMA ist 1999 gut gestartet

* Umsatz stieg um 4,7% auf 326,2 Mio. DM * VERELAN(R)PM in den USA erfolgreich eingeführt * In allen europäischen Schlüsselmärkten vertreten

Monheim, Deutschland, 5. Mai 1999 - Von Januar bis März 1999 erhöhte sich der Umsatz der SCHWARZ PHARMA-Gruppe um 4,7% auf 326,2 Mio. DM. Träger dieses Wachstums waren vor allem die Herz-Kreislauf-Produkte VERELAN(R), UNIVASC(R)/FEMPRES(R), DILATRATE(R), LORANS(R) (Angstzustände) und das Magen-Darm Präparat RIFUN(R).

Das Inlandsgeschäft verzeichnete ein Umsatzplus von 2% und verbesserte sich auf 129,6 Mio. DM. Im Ausland konnte die SCHWARZ PHARMA-Gruppe einen Zuwachs von 6,6% auf 196,6 Mio. DM gegenüber dem Vorjahresquartal erzielen. Insbesondere das USA-Geschäft (+18%) trug zu diesem Anstieg mit dem Bluthochdruckmittel VERELAN(R) und der im März 1999 erfolgten Einführung der Nachtfom VERELAN(R)PM bei.

Vor allem die Markteinführungskosten für VERELAN(R)PM sowie erhöhte Abschreibungen als Folge der Investitionen 1998 führten, wie bereits berichtet, zu einem Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) nach US-GAAP um 14% auf 43,3 Mio. DM. Der Cash flow vor Zinsen und Steuern (EBITDA) ging nur um 6% auf 74,1 Mio. DM zurück.

Das Vorsteuerergebnis lag bei 40,2 Mio. DM (-16%). Das Ergebnis nach Steuern verringerte sich um 13,5% auf 24,3 Mio. DM.

Planmäßig verliefen im ersten Quartal die Entwicklungsprojekte der SCHWARZ PHARMA-Gruppe. Vor allem zu nennen sind das Projekt "C-Peptid" zur Behandlung der Spätfolgen beim Diabetes-Typ-I, das Parkinson-Pflaster und die Wachstumshormone NUTROPIN AQ(R) und NUTROPIN DEPOT. Über deren Entwicklung und Vermarktung hatte SCHWARZ PHARMA im Januar 1999 einen Kooperationsvertrag mit Genentech, Inc. USA abgeschlossen. Allein die Entwicklung des Helicobacter pylori-Tests verfehlte die gesetzten Ziele und wurde eingestellt.

Durch die im April 1999 erfolgte Akquisition der CEPA S.L., Madrid, ist SCHWARZ PHARMA nun in allen europäischen Schlüsselmärkten vertreten. CEPA erwirtschaftete 1998 einen Umsatz von 68 Mio. DM und erreichte einen Marktanteil von 0,7%. Im Joint Venture mit der MADAUS AG entstand ein in Deutschland marktführender Urologie- Spezialist, die HOYER-MADAUS GmbH & Co. KG.

SCHWARZ PHARMA erwartet im laufenden Jahr eine Fortsetzung des Wachstums mit 3 bis 5%, das durch Produkt- und Firmenakquisitionen verbessert werden soll. Höhere Kosten für Forschung und Entwicklung sowie Markteinführungen und die Folgen aus der deutschen Gesundheitsreform werden das operative Ergebnis (EBIT) belasten. Erlöse aus dem Verkauf des Generikageschäftes und neue Lizenzverträge sowie Akquisitionen sollten diesen Effekt jedoch kompensieren.

Die SCHWARZ PHARMA AG hat ihren Firmensitz in Monheim, Deutschland. Das Unternehmen erreichte 1998 weltweit Umsätze in Höhe von 1,33 Milliarden DM. SCHWARZ PHARMA entwickelt und vermarktet innovative Arzneimittel für bislang ungelöste medizinische Probleme. Das Unternehmen verfügt über eine ausgeprägte internationale Präsenz mit Tochtergesellschaften in Deutschland, USA, Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Polen und China. Darüber hinaus existieren Lizenzabkommen über SCHWARZ PHARMA-Produkte in 50 weiteren Ländern. Die Aktien der SCHWARZ PHARMA AG werden an der Frankfurter und Düsseldorfer Börse gehandelt.

Kontakt: SCHWARZ PHARMA AG Corporate Communications Antje Witte Anne Hennecke Telefon: +49/2173/48-1866 -1414 Fax.: +49/2173/48-1856 E-Mail: Info@schwarzpharma.com

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