Viertes Zentrum für Beratung und Begleitung des NÖ-Hilfswerks in Krems Strasser: Familienunterstützung in schwierigen Lebenssituationen

(nlk) - In Krems wurde heute mit der offiziellen Eröffnung des Regionalbüros gleichzeitig auch das vierte Zentrum für Beratung und Begleitung des NÖ-Hilfswerks in Anwesenheit von Bundesminister Dr. Martin Bartenstein eröffnet.

NÖ-Hilfswerk-Präsident Dr. Ernst Strasser betont dabei, Krems setze Maßstäbe in der großen Hilfswerkfamilie, die niederösterreichweit 14.000 Kunden betreue. Krems sei eine Musterstation für die Vision des Landeshauptmanns, Niederösterreich als Insel der Menschlichkeit zu bewahren. Angesichts der nach einer internationalen Studie hochgerechneten Zahl von mindestens 17.000 Kindern, die in Niederösterreich fallweise psychiatrische Behandlung nötig haben, habe das Hilfswerk insgesamt neun derartige Zentren geplant. Nach Amstetten, Gänserndorf, St. Pölten und Krems sollen vier weitere Zentren noch heuer folgen. In Krems steht ein 16köpfiges Fachteam mit Psychologen, Psychotherapeuten und Sozialarbeitern für pädagogische, soziale, rechtliche, medizinische u.a. Belange zur Verfügung. Das NÖ-Hilfswerk sei jener Betrieb, der in Niederösterreich die meisten zusätzlichen Frauenarbeitsplätze geschaffen habe. Allein in der Region Wachau arbeiten derzeit rund 600 Mitarbeiter für 700 ältere Menschen, 370 von Tagesmüttern betreute Kinder und 200 in der Jugendwohlfahrt betreute Jugendliche.

Familienminister Bartenstein nannte die integrative Familienberatung eine Anlaufstelle für fast alle Sorgen in Familie und Partnerschaft. Er freue sich, daß es auch in Zeiten wie diesen möglich sei, die Dotation der Familienberatungsstellen ab 2000 von 110 auf 150 Mill. S zu steigern. Das Hilfswerk sei gerade in Niederösterreich ein hervorragendes Beispiel für die Hilfe zur Selbsthilfe in einer modernen solidarischen Gesellschaft. Nirgends sonst in Österreich gebe es eine derartige Dichte an Einrichtungen.

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