Den Innenminister beim Wort nehmen

Stellungnahme von helping hands zum Tod eines nigerianischen Schubhäftlings

Wien (OTS) In Anbetracht der Tatsache, daß ein nigerianischer Schubhäftling während seines Fluges nach Sofia zu Tode kam, richtet helping hands folgende Forderungen an das Bundesministerium für Inneres:

1. Einrichtung einer unabhängigen (vom Polizeiapparat völlig getrennten) Untersuchungskommission für Polizeiübergriffe jeglicher Art.

2. die Schaffung einer Klagemöglichkeit seitens Dritter, da z.B. der Verstorbene niemanden mehr klagen wird können.

3. Innenminister Karl Schlögl möge sich selbst beim Wort nehmen:
"Kampf gegen Rassismus ist auch Kampf gegen Gleichgültigkeit”, Zitat Schlögl im Vorwort des Rassismusberichts von helping hands. Jetzt kann Schlögl zeigen, wie ernst ihm der Kampf gegen Rassismus ist und für eine lückenlose Aufklärung des Vorfalls sorgen.

Es ist nicht verwunderlich, daß ein solcher Zwischenfall in Österreich passiert, dem Land, das nach einer europaweiten Umfrage (Eurobarometer Opinion Poll Nr.47.1, 1997) als das drittrassistischte bezeichnet werden kann. Dies ist genausowenig verwunderlich wie der Umstand, daß ähnliche Vorfälle in Belgien, in dieser Umfrage an erster Stelle, passiert sind.

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