ots Ad hoc-Service: Greiffenberger AG <DE0005897300> Greiffenberger AG legt für 1998 ein gutes Ergebnis vor

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Gruppenweite Innovationsstrategie zahlt sich aus

Verdoppelung des Gewinns pro Aktie von 1997 bis 2000 realistisch

Im Geschäftsjahr 1998 konnte die Greiffenberger Gruppe Umsatz und Auftragseingang erneut überdurchschnittlich steigern. Gleichzeitig wurde die Ertragskraft erheblich gestärkt. Das DVFA-Ergebnis (vor Steuern und Zinsen) konnte mit 18,50 DM pro Aktie (VJ: 11,83 DM) um 56 % gesteigert werden. Die Dividende wird erneut 7 DM je Aktie betragen.

Der Konzern erreichte konsolidiert einen Umsatz (vor Ertragsschmälerung) von 196,5 Mio. DM und übertraf damit das Vorjahresergebnis um 12,9 %. Der Auftragseingang lag über dem Umsatz und 7,5 % über dem AE des Vorjahres. Auch zusätzliche Arbeitsplätze wurden geschaffen: Die Beschäftigtenzahl erhöhte sich im Jahresdurchschnitt um 5,9 % und lag zum Jahresende bei 1.028 Mitarbeitern.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt für 1998 in der Greiffenberger Gruppe 11,419 Mio. DM und steigerte sich gegenüber dem Vorjahr (6,706 Mio. DM) um 70 %. Der Jahresüberschuß beträgt 9,934 Mio. DM (VJ: 9,122 Mio. DM inklusive 3,506 Mio. DM a.o. Ergebnis). Das Betriebsergebnis der Gruppe wurde um 14,8 % auf 14,0 Mio. DM gesteigert.

Kennzeichnend für beide Tochterunternehmen der Greiffenberger Gruppe ist, daß sie ihre Umsätze und Ergebnisse deutlich positiver gestalten konnten als der jeweilige Branchendurchschnitt - z.B. in der Antriebstechnik oder der Kaltwalz-Industrie.

Das Tochterunternehmen ABM Greiffenberger Antriebstechnik GmbH, Marktredwitz, (Anteil am Gruppenumsatz: 71 %) erreichte teilkonsolidiert mit 138,7 Mio. DM (VJ: 121,2 Mio. DM) ein Umsatzplus von 14,4%. Der Jahresüberschuß vor Steuern beträgt 9,817 Mio. DM (VJ:
7,551 Mio. DM).

Die J.N. Eberle & Cie. GmbH, Augsburg, (Anteil am Gruppenumsatz:
29 %) steigerte den Umsatz um 9,6 % auf 57,9 Mio. DM (VJ: 52,8 Mio. DM). Der Eberle Jahresüberschuß vor Steuern beträgt 5,796 Mio. DM (VJ: 4,710 Mio. DM). Der Verkauf des kleinen und traditionellen Laubsägengeschäftes (Umsatz ca. 1,4 Mio. DM) dient der verstärkten Konzentration auf das Industriesägengeschäft.

Bei beiden Unternehmen zahlt sich die seit Jahren konsequent verfolgte Innovationsstrategie aus. So konnte ABM beispielsweise mit der neuen Umrichtergertriebemotoren-Serie innovative Antriebslösungen bieten, die renommierten Maschinenbauern völlig neue Produkte realisieren helfen. Bei Eberle erweist sich der Einsatz innovativer Verfahren zur Produktion von Bimetall-Präszisionsbandstahl sowie die Entwicklung hochwertiger Bitmetall-Sägeblätter zur Präzisionstrennung von Metallen als weltweiter Erfolgsfaktor. Im Berichtsjahr konnte Eberle den hohen Exportanteil von 73 % weiter stabilisieren. ABM erhöhte die Exportumsätze um 24 % und erreichte damit eine direkte Exportquote von 21 %. Beide Unternehmen bauen ihre Exportumsätze mit Hilfe eigener Tochtergesellschaften in Europa und den USA weiter aus. Zusätzliche wesentliche Produktivitätsfaktoren sind die konsequente Qualitätspolitik, die laufende Verbesserung der Fertigungstechnologie sowie besonders flexible Arbeitszeitregelungen. Diese ermöglichen Ergebnisoptimierungen in konjunkturell starken wie auch schwächeren Zeiten - bei sicheren Einkommen und Arbeitsplätzen für die Mitarbeiter.

Wichtiger Einflußfaktor für die Entwicklung des zukünftigen Geschäfts der Greiffenberger Gruppe ist natürlich die Konjunktur. Die zu verzeichnende Abschwächung kann mit innovativen Produkten, der Akquisition neuer Abnehmer und den flexiblen Arbeitszeitregelungen abgefedert werden. Die Gruppe will auch im laufenden Geschäftsjahr unter den derzeit herrschenden Konjunkturbedingungen das Ergebnis nochmals überproportional zum Umsatz steigern.

Zu diesen positiven Erwartungen trägt auch die zum 1.1.1999 neu erworbene Tochtergesellschaft BKP Berolina Polyester GmbH & Co. KG, Berlin, bei (Umsatz 1998: 14,7 Mio. DM/Kapitalanteil 75 %). Die BKP ist ein rentables, innovatives Unternehmen der Kunststoffbranche mit Schwerpunkt auf Produkten aus glasfaserverstärktem Polyester. Zum Lieferprogramm gehören Tanks und Behälter mit Vorteilen für den Umweltschutz und die ökonomische Lagerraumnutzung genauso wie weltweit einzigartige Systeme. So zum Beispiel eine neuartige Rohrummantelung für grabenfrei verlegte Gasrohre sowie ein Inline-Verfahren für die Sanierung von Abwasserkanälen.

Ausgehend vom DVFA-Ergebnis 1997 (DM 11,83) strebt die Greiffenberger Gruppe eine Verdoppelung des Gewinns pro Aktie in den drei Geschäftsjahren bis zum Jahr 2000 an. Durch die vorhandenen hohen steuerlichen Verlustvorträge werden auch die Erträge der kommenden Jahre weitgehend steuerfrei bleiben.

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