Neues Werk für Geschütze Werkstätte St.Pölten:

Hostasch und Prokop setzen Spatenstich

St.Pölten (NLK) - Die Geschützte Werkstätte (Integrativer Betrieb) in St.Pölten erhält ein neues Werk, für das heute Sozialministerin Lore Hostasch und Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop den Spatenstich setzten. Das neue Werk soll bis 2000 fertig sein und umfaßt Bürotrakt und Werkstättengebäude. Im neuen Gebäude werden alle Betriebe mit Ausnahme des Stammwerkes I zusammengefaßt. Die Kosten für das rund 100 Millionen Schilling teure Gebäude werden mit 25 Millionen Schilling aus dem Ausgleichstaxfonds des Sozialministeriums, mit 25 Millionen vom Land Niederösterreich und von der Geschützten Werkstätte selbst übernommen. In der Geschützten Werkstätte sind 240 behinderte Menschen beschäftigt.

Prokop meinte, Menschen mit besonderen Bedürfnissen müßten eine Chance auf Selbständigkeit erhalten. Sie bedauerte, daß sich das AMS aus dieser Unterstützung zurückziehe. "Das Land allein kann die Kosten nicht übernehmen. Die Minderleistung dieser Menschen muß aber ersetzt werden." Um keine Arbeitsplätze zu verlieren, hoffe sie auf eine Einigung. Die Förderung von Behinderten sei aktive Arbeitsmarktpolitik." Ministerin Hostasch meinte, integrative Betriebe hätten auch große wirtschaftliche Bedeutung. Man werde auch in Zukunft konstruktiv zusammenarbeiten.

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