Mit dem Fahrrad sicher unterwegs

Der Drahtesel beliebt bei Alt und Jung KfV gibt Tips für den sicheren Tritt in die Pedale

Wien (OTS) - Mit der wärmeren Jahreszeit werden vielfach die Fahrräder wieder aktiviert. Auch bei Senioren ist das Fahrrad ein beliebtes Verkehrsmittel. Bei einem Unfall erleben Radfahrer das Verkehrsgeschehen allerdings "hautnah" und – je älter der verunglückte Radfahrer ist, desto größer ist auch die Verletzungsschwere. Es stimmt schon: Wer einmal Radfahren gelernt hat, verlernt es nicht mehr. Trotzdem wird man unsicher, wenn man einmal aus der Übung ist.

Hier ein paar Tips von KfV-Experten, damit Sie bis ins hohe Alter sicher und unfallfrei durch die Gegend radeln können:

  • Fahren Sie nur mit dem Fahrrad, wenn Sie sich wohl fühlen.
  • Wenn Sie sich in einer bestimmten Situation unsicher fühlen, steigen Sie lieber ab.
  • Zeigen Sie jeden Richtungswechsel rechtzeitig und deutlich an.
  • Tragen Sie einen Radhelm. So können Sie Ihr Verletzungsrisiko verringern.
  • Kleiden Sie sich hell, besonders bei schlechter Sicht.
  • Lassen Sie Ihr Seh- und Hörvermögen regelmäßig testen.
  • Wählen Sie ein Fahrrad mit möglichst breiten Reifen. So bleibt Ihr Fahrrad leichter im Gleichgewicht und gerät nicht so leicht in Straßenbahnschienen.

- Kontrollieren Sie den Zustand Ihres Fahrrades. Sind Licht und Bremsen in Ordnung? Haben Sie Speichenreflektoren montiert?

- Transportieren Sie Einkaufstaschen und ähnliches niemals an der Lenkstange, sondern in Packtaschen am Gepäckträger oder in einem Fahrradanhänger.

Die Verkehrstoten der Woche vom 26. April bis 2. Mai 1999

Insgesamt starben letzte Woche auf Österreichs Straßen 20 Menschen - 15 PKW-Insassen, 3 Motorrad-Lenker, 1 Moped-Lenker und 1 Fußgänger. Als vermutliche Hauptunfallursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mußten nicht-angepaßte Fahrgeschwindigkeit (8), Vorrangverletzung (1), Überholen (2), Fahrstreifenwechsel (1), und Herzversagen (1) festgestellt werden. Bei vier Verkehrsunfällen konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden. 1 Fußgänger kam durch Fremdverschulden ums Leben.

Die Verkehrstoten des Vormonats:

Vom 1. bis 30.4.99 sind nach vorläufigen Zahlen 87 Menschen bei 75 tödlichen Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Die Ursachen:
nicht-angepaßte Geschwindigkeit (25), Überholen (12), Fehlverhalten Fußgänger (5), Vorrangverletzung (4), Unachtsamkeit (3), Herzversagen (2), Fahrstreifenwechsel (2), Abstandfehler (1), Übermüdung (1), Sonstige (3), Unbekannt (17).

Vom 1. Jänner bis zum 2. Mai dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 268 Verkehrstote, im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 250 Menschen tödlich.

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