Flache Gehaltskurve für die Angestellten im Baubereich ab 1. Mai 1999

Wien (GPA/ÖGB). Die Gewerkschaft der Privatangestellten und die ArbeitgeberInnenvertreter in der Bauindustrie und im Baugewerbe haben sich auf ein neues Gehaltsschema geeinigt. Für die rund 20.000 Angestellten verläuft ab 1. Mai die Einkommenskurve
flacher. ++++

Die neuen Mindestgrundgehälter wurden in den unteren Bereichen um bis zu acht Prozent erhöht. Die Zahl der Beschäftigungsgruppenjahre wurde mit maximal 10 festgelegt. Für die Umstellungsphase bis 2005 wurde vereinbart, dass die zu erwartenden Biennalsprünge abgesichert bleiben. Die Einstufungen bleiben unverändert, die Ist-Gehälter werden je nach Beschäftigungsgruppe durchschnittlich um ca. 500 Schilling erhöht.

Mit dem neuen Gehaltsschema sollen gerade in einer Phase der
großen Veränderungen in der Bauwirtschaft die Mindeststandards für die Beschäftigten garantiert werden. Flache Einkommenskurven für die Angestellten gelten bereits seit längerer Zeit in den meisten Industriebranchen.

ÖGB, 3. Mai 1999 Nr. 196

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