VP-Pfeiffer: Stadtregierung soll Parkgarage in Grinzing fördern

Bustourismus stellt erhebliche Belastung dar

Wien (ÖVP-Klub) Die Stadt Wien soll aus Mitteln des Garagenförderungsfonds die Errichtung einer Grinzinger Bus- und PKW-Garage mit einem 40 %-igen Baukostenzuschuß fördern. Das forderte der Vorsitzende des Planungsausschusses, Gemeinderat Gerhard Pfeiffer gemeinsam mit VP-Gemeinderätin Patrizia Markus am Donnerstag, dem 29.4.1999 in einem Antrag an den Wiener Gemeinderat. "Nicht nur Dorner- und Enkplatz sollen durch - von der Wiener Stadtregierung besonders geförderte - Garagenbauten profitieren, auch die Einwohner des weltbekannten Tourismusortes Grinzing wollen nicht länger die Verkehrshölle während der Sommermonate ertragen."*****

Die bald dreissig Jahre diskutierte und geplante Autobusgarage in Grinzing gehört in die Reihe der dringlichsten und besonders zu fördernden Bauvorhaben für mehr Garagenplätze in Wien. Grinzing als weltberühmter Fremdenverkehrsort, stellt nicht nur aus tourismuspolitischen Überlegungen für ganz Wien, sondern auch durch die hohen, direkt der Gemeinde zufließenden Abgaben (Getränkesteuer, Kommunalsteuer) eine durch die Gemeinde Wien besonders zu berücksichtigende und unterstützungswürdige Attraktion dar.

Der Bustourismus stellt für die Wohnbevölkerung im Bereich Grinzing eine erhebliche Belastung dar. Als Lösung bietet sich der Bau der Grinzinger Busgarage, zwischen "An den langen Lüssen" und "Strassergasse", an. "Dieses Projekt bedeutet jedoch für den Bauträger hohe Investitionskosten, die durch privatrechtliche Abmachungen mit den Heurigenbetrieben nicht genügend abgesichert werden können", erläuterte PFEIFFER die Problematik.

"Die 720 Fahrten pro Abend in der Sommer-Hauptsaison über die Grinzingerstraße zu den Abstellplätzen in der Muthgasse (je sechs Fahrten von mehr als 120 Autobussen) wären durch eine Busgarage direkt im Heurigenort auf 240 Fahrten zu reduzieren", ist PFEIFFER überzeugt. "Hinfahrt zum Heurigenlokal, Leerfahrt zum Abstellen, Rückfahrt des Fahrers mit einem Shuttlebus und das ganze am Ende des Heurigenbesuches in umgekehrter Reihenfolge noch einmal!" Gemeinsam mit den etwa 18.000 Pkw-Fahrten pro Tag und dem öffentlichen Bus 38A bedeute das eine Belastung der Gegend, die rasche Abhilfe erfordere. In den Abendstunden fahre alle 1,5 Minuten ein Bus durch die Grinzingerstraße, so PFEIFFER, und "die Garage ist das Ergebnis einer langen Diskussion aller Fraktionen gemeinsam mit den Bürgern. Eine Umfrage hat eine deutliche 65% Mehrheit für den Bau erbracht."***

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