Metaller: KV für 20.000 Leiharbeiter rasch verhandeln!

Morgen Diskussionsforum "Korrekte Leiharbeit"

Wien (Gewerkschaft Metall-Bergbau-Energie/ÖGB). Rund 20.000 Österreicher sind Leiharbeiter; sie werden derzeit nach dem Arbeitskräfteüberlassungsgesetz entlohnt. Gewerkschaft und Arbeitgeber stimmen überein, dass es für Leiharbeiter raschest einen Kollektivvertrag geben muss. Er soll einerseits den Beschäftigten gerechte Rahmenbedingungen garantieren und andererseits für die Verleihfirmen faire Wettbewerbsbedingungen schaffen.++++

Die Metallergewerkschaft verhandelt seit 1998 im Auftrag des ÖGB mit dem Fachverband des Gewerbes über einen Kollektivvertrag für Leiharbeiter. Derzeit werden die Leiharbeiter nach dem Arbeitskräfteüberlassungsgesetz entlohnt. Die Bezahlung erfolgt jeweils nach den Kollektivverträgen der ausleihenden Betriebe. Während der sogenannten Stehzeiten zwischen den Aufträgen bekommen die Leiharbeiter üblicherweise den ihrer Ausbildung entsprechenden Mindestlohn.

Morgen, am 4. Mai, veranstalten Metallergewerkschaft und ÖGB ein Diskussionsforum zum Thema "Korrekte Leiharbeit":
Einleitung durch Rudolf Nürnberger, Vorsitzender der Gewerkschaft Metall – Bergbau – Energie
Statements von
Mag. Harald Bruner, Bundesozialamt
Dr. René Schindler, Leiter der Rechtsabteilung der Metallergewerkschaft
Amtsdirektor Alfred Feigl, Finanzamt
Abt. Lt. Josef Mraz, Gebietskrankenkasse

Im Anschluss daran findet ein Diskussionsforum statt:
Harald Leodolter, Betriebsratsvorsitzender bei Philips in Lebring Gerhard Zehetner, Berufsgruppe OÖ
Friedrich Poppinger, Betriebsratsvorsitzender, Flexwork/Wien
KR Ing. Jaro Hora, Deutscher Industrie Service GmbH.
Karl Haas, Zentralsekretär der Gewerkschaft Metall – Bergbau -Energie

Bitte merken Sie nochmals vor:

Diskussionsforum zum Thema "Korrekte Leiharbeit":

Zeit: Morgen, 4. Mai 1999, 10. 00 Uhr bis 13. 30 Uhr
Ort: Metallergewerkschaft, 1040 Wien, Plösslgasse 15

ÖGB, 3. Mai 1999

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