ÖVP-Karl zum Hundekot-Problem: Berechnungen der MA 48 sind unrealistisch

Innovativ sein, nicht abblocken - sagt GR Karl

Wien (ÖVP-Klub) Die Test mit Kehrmaschinen gegen den Hundekot werden von GR Franz KARL ausdrücklich begrüßt, schließlich war es der Ex-Vorsitzende der Hundekommission, der den Bürgermeister von diesem Auftrag überzeugte. "Die Erprobung am Gemeinderatstag hat mir allerdings verwehrt, mich persönlich von der Wirksamkeit zu überzeugen", ärgerte sich KARL. Außerdem sei es ganz einfach zuwenig, die Straßen und Fußgängerzonen zu säubern.***

Da der Bürgermeister keine Strafsanktionen gegen Verschmutzer - die längst in Gesetzen und Verordnungen existieren - wollte, müssen wohl auch Gehsteige gereinigt werden (auch wenn, so die MA 48 "die Längsbefahrung von Gehsteigen nach der Straßenverkehrsordnung untersagt ist"). "Mit kleinen Elektrokarren müßte das auch möglich sein" meinte KARL.

"Die MA 48 geht von 100.000 Häufchen pro Tag aus und errechnet daraus einen Fahrzeugbedarf von 2.520 Stück. Das hieße jede Maschine kehrte pro Tag nur rund 40 Häufchen", rechnete KARL vor. KARL konnte sich nicht erklären, wie die MA 48 auf diese Zahlen kommt, und ist überzeugt, daß eine Maschine leicht bis zu 500 Häufchen pro Tag einsaugen könnte. Das hieße also ein Bedarf von 200 Maschinen für 23 Bezirke - oder rund 10 Maschinen pro Bezirk. Geht man von einer Bewußtseinskampagne aus, die die Situation verbessern könnte, so könnte man auch mit der Hälfte der Maschinen das Auslangen finden.

KARL urgierte bei dieser Gelegenheit auch seine zweite Vereinbarung mit Bürgermeister Häupl, nämlich einen Pilotversuch in Hietzing mit kostenlosen Sackerln und Abfallkübeln, da bei starker Verwendung es nicht möglich wäre, mit Papierkörben das Auslangen zu finden. "Wenn wir nicht Strafen durch Umwelt-Sheriffs wollen" - eine Lösung, die sich Karl für die
ärgsten Verschmutzer vorstellen könnte – "dann müssen wir innovativ alle Möglichkeiten nutzen, um auch Gehsteige zu säubern", schloß der ÖVP-Hundeexperte KARL.***

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