Arbeit sichern, Arbeit schaffen

Pröll: Zentrale Herausforderung an die Landespolitik

St.Pölten (NLK) - "Mit dem NÖ Beschäftigungspakt 2000 - 2004 wollen wir in den nächsten fünf Jahren 20.000 zusätzliche Jobs schaffen", erklärte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag anläßlich des diesjährigen "Tages der Arbeit" in der Radiosendung "Forum NÖ". Es sei eine zentrale Herausforderung an die Landespolitik, die vorhandene Arbeit zu sichern und neue Arbeit zu schaffen. Dazu sei es vor allem wichtig, den Standort Niederösterreich optimal weiterzuentwickeln.

Rund ein Drittel des gesamten 50 Milliarden Schilling-Landeshaushaltes fließt in wirtschafts- und arbeitsplatzfördernde Maßnahmen. Dabei gehen die Initiativen weit über die "klassische" Arbeitsmarktpolitik hinaus, so der Landeshauptmann. So sei es eine wichtige Aufgabe der aktiven niederösterreichischen Landes-Außenpolitik, das Land international zu präsentieren und mögliche Investoren zu interessieren. Die ständige Verwaltungsreform unter dem Motto "Näher zum Bürger, schneller zur Sache" wiederum verfolge besonders das Ziel, bürokratische Hürden für Betriebsansiedlungen, Betriebsübernahmen und Betriebsgründungen abzubauen.

Der Landeshauptmann verwies auch auf den Aufbau eines flächendeckenden Netzes an Regionalen Innovations- und Gründerzentren, weil es unbedingt gelingen müsse, den Selbständigen-Anteil zu heben, und auf die Pröll-Prokop-Jobinitiative für die Problemgruppen Frauen, Jugendliche und Ältere. Sie habe dazu beigetragen, daß im März die Zahl der arbeitslosen Frauen in Niederösterreich gegenüber 1998 um 7,7 Prozent gesunken ist. Überhaupt sei es wichtig, in der Arbeitsplatzpolitik nicht nur die harten Zahlen und Daten zu sehen, sondern auch Signale in Richtung Menschlichkeit zu setzen.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200-2180

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK