Donabauer: EU-Hormonverbot muß bestehen bleiben

Niederösterreich, 1.5.99 (NÖI) Für eine strenge Einhaltung des bestehenden EU-Einfuhrverbots für US-Hormonfleisch plädiert nachdrücklich der VP NÖ Abg. z. NR Karl Donabauer.****

"Die Europäische Union darf sich von den Drohungen und dem massiven Druck der USA auf keinen Fall einschüchtern lassen. Sie muß hier auf alle Fälle Härte beweisen. Nicht nur, daß sich durch den Einsatz der Wachstumshormone in der Rindermast gravierende Wettbewerbsnachteile für unsere Landwirte ergeben – so wird das Wachstum rapide beschleunigt und auch die Fleischmenge bis zu 15 Prozent gesteigert - , sind auch gesundheitliche Risken für den Konsumenten damit verbunden. Genaue Untersuchungen liegen zwar derzeit noch nicht vor, fest steht aber schon jetzt, daß diese Hormone gut fettlöslich sind, sich im Körper des Menschen anreichern und zu einem Anstieg des Hormonspiegels führen können. Gerade weil die gesundheitlichen Folgen für den Menschen noch
nicht genau absehbar sind, darf hier nichts verharmlost werden", betont der NÖ-Mandatar.

Donabauer appelliert daher an die österreichischen Konsumenten beim Kauf von Rindfleisch auf geprüfte österreichische Qualität mit dem AMA-Gütesiegel zu achten. "Dann hat man garantiert hormonfreies Rindfleisch und setzt sich möglichen Gefahren bzw. Risken von vornherein gar nicht aus", so der ÖVP-Mandatar abschließend.
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