1. Mai: Wiener ÖAAB fordert mehr Fairneß für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer!

ÖAAB-Modell der Altersteilzeit endlich umsetzen.

Wien (OTS) - Für den Wiener ÖAAB-Landesobmann LAbg. GR Dr. Matthias Tschirf ist der 1. Mai Anlaß, wieder für mehr Fairneß für Arbeitnehmer einzutreten. "Die Wirtschaft floriert - nicht zuletzt dank des Einsatzes der Arbeitnehmer -, trotzdem wird kein spürbarer Rückgang in den Arbeitslosenstatistiken verzeichnet. Im Gegenteil:
Die Arbeitslosenzahl in Wienstieg in den letzten Monaten auf über 80.000. Demgegenüber konnte die Wiener Wirtschaft, einerseits wegen einer guten Tourismusentwicklung und andererseits wegen verstärkter Integration in den osteuropäischen Markt, doch deutlich zulegen. Ausgeblieben ist dabei nur, daß erfolgreiche Unternehmen sich ihres sozialen Gewissens besinnen und mehr Beschäftigte einstellen. "Das bedeutet für mich, daß sich die politisch Verantwortlichen im Sozialministerium mehr und vor allem intensiver für beschäftigungsfördernde Maßnahmen einsetzen müssen, analysiert Tschirf.

In diesem Zusammenhang fordert der Wiener ÖAAB-Landesobmann fordere die rasche Umsetzung des ÖAAB-Modells zur Altersteilzeit, damit vor allem ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den Weg zurück in das Berufsleben finden.

"Mit dem Altersteilzeitmodell - das Personen zwischen dem 50. und 59. Lebensjahr zu Gute kommt - wird die Möglichkeit geschaffen, älteren Arbeitnehmern einen würdigen Übergang von der Arbeits- in die Pensionswelt zu bieten", ist Matthias Tschirf überzeugt. Das Modell sieht vor, daß Frauen ab 50 und Männer ab 55 ihre Arbeitszeit um 20 bis 50 Prozent verringern können, das Gehalt wird im gleichen Ausmaß reduziert. Die Hälfte der Gehaltsminderung wird den Betroffenen vom AMS ersetzt. Die Pensionsversicherungsbeiträge werden vom Unternehmen aber im vollen Ausmaß weiter bezahlt. "Im Gegensatz zur Gleitpension können die Arbeitnehmer die vollen Versicherungszeiten erwerben.", so der ÖAAB-Landesohmann. Die Mitarbeiter werden nicht freigesetzt und die Unternehmen können weiterhin auf erfahrene Mitarbeiter zurückgreifen", zählt Matthias Tschirf die Vorteile dieses Modells auf.

Das Sozialministerium sollte den 1. Mai zum Anlaß nehmen, durchdachte Modelle zur Arbeitsplatzsicherung - wie es das Modell zur Altersteilzeit nun einmal ist - endlich auch umzusetzen. "Die Betroffenen haben sicher am wenigsten davon, wenn eine Regierungspartei aus ideologischen Gründen gute Vorschläge einfach abschmettert", schloß der Wiener ÖAAB-Landesobmann Matthias Tschirf.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

ÖAAB-Wien-Pressestelle
Alfred Hoch, Tel.: 01/40143/275

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AAB/OTS