VP-PFEIFFER: B 3d wird Donaustädter Ortskerne entlasten

Neue Straße unabhängig von 6. Donauquerung notwendig

Wien (ÖVP-Klub) Tausende Pendler aus dem Nordosten Wiens und Niederösterreichs verstopfen alltäglich die Ortsdurchfahrten im 22. Bezirk. "Die Bewohner der Donaustadt benötigen daher dringend massive Verbesserungen im Straßenverkehr. Dazu zählt die B 3d, die - von Hirschstetten aus entlang der Schnellbahnlinie S80 - den Raum Aspern/ Breitenlee/ Essling und Neuessling bedienen soll", fordert ÖVP-Gemeinderat Gerhard PFEIFFER. Die Bundesstraße B 3d ist zwar im -derzeit in Begutachtung befindlichen - neuen Bundesstraßengesetz enthalten, ihre Finanzierung jedoch noch ungesichert. Regional Consulting jedenfalls erachtet in seiner Studie "Verkehrskonzept Nordostraum Wien", erstellt im Auftrag der Planungsgemeinschaft Ost (PGO), die B 3d sogar unabhängig von der 6. Donauquerung für notwendig.***

Auch das Ausweichen auf öffentliche Verkehrsmittel hilft derzeit nichts: Benutzer der Autobuslinie 26a stehen gemeinsam mit Autofahrern aus dem Raum Essling, Großenzersdorf oder Orth an der Donau täglich im Stau. Da es nur je eine Fahrspur pro Richtung gibt, ist die Einrichtung einer eigenen Busspur nicht möglich.
Manche Politiker fordern zwar, die U2 bis an den Stadtrand zu verlängern, Fachleute halten dies aber derzeit für unzweckmäßig und unfinanzierbar: Der Stadtrandbereich ist so locker verbaut, daß nur Autobusse und eine Schnellstraßenbahn das Gebiet erschließen können. Die Busse der Verkehrsbetriebe ebenso wie die vielen PKW-Lenker müssen aber die geplante Park & Ride - Anlage an der zukünftigen Endstelle der U2 problemlos erreichen können.

Die Errichtung der Bundesstraße B 3d kostet Schätzungen zufolge 1,5 Milliarden Schilling - soviel wie ein Kilometer U-Bahn. Ihre Finanzierung ist aber derzeit ungesichert und zumindest bis 2008 nicht im Budget vorgesehen. "Wir müssen dringend eine Finanzierungsmöglichkeit für die B 3d finden. Wichtige und berechtigte Anliegen anderer Bezirke sind zugunsten der U1-Verlängerung nach Norden sowie der U2-Verlängerung nach Aspern zurückgestellt worden. Mit Finanzmitteln für eine Verlängerung der U2 bis an die Stadtgrenze ist in den nächsten 20 Jahren daher nicht zu rechnen", meinte PFEIFFER als Vorsitzender des Planungsausschusses der Gemeinde Wien abschließend.***

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