Ahmed Nawar "Konstruktionen" Eine Sonderausstellung des Kunsthistorischen Museums im Palais Harrach, Wien 1, Freyung 3, 30.April bis 27. Mai 1999

Wien (OTS) - Mit der Ausstellung der künstlerischen "Konstruktionen" von Ahmed Nawar setzt das Kunsthistorische Museum seine bereits vor mehreren Jahren begonnene Reihe über Ausstellungen ägyptischer zeitgenössischer Kunst fort.

Der 1945 in al Gharbiya geborene Künstler ist neben seinem künstlerischen Schaffen auch in offizieller Mission tätig und hat einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des ägyptischen Museumswesen geleistet.

Das große Kulturland Ägypten, lange Zeit im modernen Kunstschaffen weitgehend unbekannnt, hat gerade in den letzten Jahren, besonders bei den großen internationalen Ausstellungen mit qualitätvollen Exponaten auf sich aufmerksam gemacht.

Ahmed Nawar verfügt über eine lange Liste von Ausstellungen sowohl im europäischen Raum - vor allem in Spanien - als auch in Übersee. Seine künstlerischen Leistungen, die zahlreichen Kunstpreise und sonstigen Auszeichnungen weisen ihn als einen bedeutenden Vertreter der ägyptischen Kunst- und Kulturlandschaft aus. . Das Kunsthistorische Museum zeigt eine Reihe von "Konstruktionen", 3-dimensionale Tafelbilder im Sinne einer Materialexpansion, in welchen das Bild durch Montage 3-dimensionaler Gegenstände in die dritte Dimension erweitert wurde. Die künstlerischen Bezugsfelder liegen vor allem im Dadaismus, wo sowohl gefundene Gegenstände als "Objets trouvés" wie auch fabrikneue Fertigprodukte als "Readymades" zu Kunstwerken deklariet wurden. Mit dem Einbau solcher Objekte in den 2-dimensionalen Tafelbildern kreierte man die Assemblage. Carmelo Strano verweist in seinem Katalogtext auf Marchel Duchamp, Francis Picabia und Kurt Schwitters.

Der Dadaismus ist aber nur der Ausgangspunkt, die intensive Auseinandersetzung damit schafft nur das Vokabularium, mit dem Einbau von Versatzstücken aus dem Entwicklungsprozeß moderner Technologien werden deren Bedeutung für die Welt der Jetztzeit und die damit verbundenen gesellschaftlichen Veränderungsprozesse thematisiert.

Archaische Grundformen wie Dreieck und Quadrat, graphische Einfügungen und farbige Akzente fügen sich nicht nur zu bildhaften Konstruktionen, sondern werden zu Überbringer einer Botschaft für die Menschen unserer Zeit.

Eintrittspreise: Erwachsene öS 100,-- Ermäßigt öS 70,--

Öffnungszeiten: Täglich 10 bis 18 Uhr

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog zum Preis von öS 190,-

Pressebüro sowie weitere Informationen zur Ausstellung:
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit Kunsthistorisches Museum,
Wien 1, Burgring 5
Tel. Nr.: (+43-1)525 24-403,-404, 407 Fax: (+43/1)523 27 70

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