MWSt in der Hotellerie: Die Schweiz als Vorbild

3,5 Prozent Mehrwertsteuerbelastung in der Beherbergung - Kröll: Moderate Sätze könnten auch Österreich helfen

PWK - Österreichs Fremdenverkehrswirtschaft blickt mit Neid auf die Schweiz, stellt Bundessektionsobmann Komm.Rat Hansjörg Kröll fest. Während Beherbergungsleistungen in Österreich mit zehn Prozent besteuert sind, sind es in unserem westlichen Nachbarland gerade nur 3,5 Prozent. Dies verschafft dem Schweizer Beherbergungsgewerbe einen gehörigen Wettbewerbsvorteil. ****

Angesichts der vielfältigen Belastungen der heimischen Tourismuswirtschaft, die erst dieser Tage wieder Anlaß zu heftigen Protestaktionen u.a. der Wiener Wirte gegeben haben, wäre ein moderater Steuersatz eine echte Hilfe für den trotz guter Saisonergebnisse unter Druck stehenden Wirtschaftszweig, erklärt Kröll. Er erinnert in diesem Zusammenhang an die langjährige Forderung der Tourismuswirtschaft, den Steuersatz für Beherbergungsleistungen von zehn auf fünf Prozent zu senken.

Neben dem Nicht-EU-Mitglied Schweiz haben im übrigen, so Kröll weiter, auch mehrere EU-Staaten einen niedrigeren Hotellerie-Mehrwertsteuersatz als Österreich. Es sind dies Luxemburg (3 Prozent), Portugal (5), Frankreich (5,5), Belgien und Finnland (jeweils 6), Spanien (7) und Griechenland (8 Prozent). Den gleichen Steuersatz wie Österreich hat Italien.

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