US-Rindfleischimporte - EU handelt im Interesse der KonsumentInnen

Prammer: 100 prozentige Kontrolle von US-Rindleisch ist ein wichtiger Beitrag zum Konsumentenschutz

Wien (OTS) - Zu einem für die KonsumentInnen positiven Ergebnis
kam es bei der gestrigen Sitzung des Veterinärausschusses in Brüssel:
Die Mitgliedstaaten der EU sind übereingekommen, US-Rindfleisch, welches in die EU importiert wird, zu 100 Prozent auf Hormone zu untersuchen. "Ein wichtiger Erfolg für den Konsumentenschutz in der EU", betont Österreichs Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer.

Eine Entscheidung über verstärkte Kontrollen war notwendig geworden, weil in angeblich hormonfreiem US-Rindfleisch bei 12 Prozent der Proben Hormonrückstände festgestellt wurden. Bisher wurde das US-Rindfleisch stichprobenartig kontrolliert, die Kommission hatte eine Untersuchungsquote von 20 Prozent vorgeschlagen. "In der EU wird nach der Entscheidung des Veterinärausschusses der Import von US-Rindfleisch zu 100 Prozent kontrolliert. Damit wurde die österreichische Forderung nach lückenloser Kontrolle erfüllt", stellt Prammer fest.

Unabhängig davon, ob es ab 15. Juni 1999 ein totales Importverbot von US-Rindfleisch geben wird, zeigt sich, daß die EU im Interesse der KonsumentInnen handelt. Damit ist gewährleistet, daß derzeit kein Hormonfleisch in Österreich im Handel ist, zeigt Prammer auf.

Das Importverbot für US-Hormonfleisch muß auf alle Fälle auch nach dem 13. Mai 1999 aufrecht bleiben. Das Ergebnis der 17 von der Europiäischen Kommission in Auftrag gegebenen Studien zur Prüfung einer möglichen Gesundheitsgefährdung durch das hormonbehandelte Rindfleisch muß abgewartet werden, so Prammer abschließend.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

BM für FrauenAngelegenheiten und
Verbraucherschutz, Robert Wier
Tel.: 01/71172/4621

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MFR/OTS